Was macht Ihr gerade?

  • als mir ein "vernetztes" Auto zu kaufen

    Du kriegst heute nur noch "vernetzte" Autos. ;-) Oder du kaufst dir einen "Oldtimer". Mein Suzuki Alto ist Baujahr 2011, und eins der letzten serienmäßig hergestellten Autos ohne "Bordcomputer" und dergleichen Schnickschnack mehr. Aber hier in der Prärie kann man ohne Auto nur schlecht leben. Ich fahre zwar so gut wie alles mit dem Fahrrad, aber Nachhilfe geben, da muß ich fast immer mit dem Auto fahren. Und man ist auch froh, wenn man die 5 KM in die Arbeit bei starkem Regenguß mit dem Auto, statt mit dem Fahrrad zurücklegen kann. ;-)

  • Du kriegst heute nur noch "vernetzte" Autos. ;-)

    Deshalb würde ich mir definitiv auch keinen Neuwagen kaufen, definitiv nicht! Ich würde dann lieber einen Haufen Geld (und wenn ich mir den Luxus eines eigenen Autos leisten wollen würde, hätte ich einen Haufen Geld) dafür ausgeben, einen Wagen, der nicht vernetzt ist - die DB E-Klasse Modelle der 210-Serie z. B., die haben zwar schon einen Board-Computer, aber kein WLan und ähnlichen überflüssigen Schnickschnack an Bord -, umweltfreundlich auf- bzw. umrüsten lassen...mit Mercedes-Modellen bis zu einem gewissen Alters geht das.

    Aber, wie schon geschrieben, sind so Tagträume, wenn ich mich mal ausruhe...da müsste mir ein 6er im Lotto oder der Eurojackpott i. H. v. mindestens 20 Millionen oder so passieren...also Tagträume:zwinker:


    Glücklicherweise brauche ich im Gegensatz zu Dir hier kein Auto, grundsätzlich nichtmal ein Fahrrad...ich ereiche hier alles erforderliche per Pedes oder mit den Öffis, bin insofern wirklich gut dran:zwinker:

    "Geht nicht" gibt's nicht..."Gibt's nicht" geht auch nicht immer...
    Wer will, findet Wege, wer nicht will, sucht Gründe...und der Mensch ist Weltmeister im Erfinden von Gründen :mrgreen:

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, haben am Ende nur noch die Dummen das Sagen:gruebel:

  • Also nein, ich bin durchaus kein Autohasser, und da, wo es notwendig ist, selbstverständlich!

    Gern erinnere ich mich an meine erste Fahrstunde damals beim Bund. In einem riesigen MAN mit Turmschaltung.

    6 Gänge, natürlich nicht synchronisiert. Wenns da mal beim Schalten krachte, fiel einem bald der Arm ab.

    Ich war so aufgeregt, dass ich mit dem linken Fuß bremsen und mit dem rechten kuppeln wollte. Der Fahrlehrer,

    ein wirklich netter Feldwebel, sagte zu mir: Also, wenn ihnen das nochmal passiert, müssen sie aussteigen und hinterherlaufen. Kann ich mich noch erinnern, als wenn es gestern gewesen wäre.^^

    Im Zivilleben fuhr ich dann lange einen VW-Kombi mit geteilter Vorderscheibe. Der war so laut, dass man sich

    nicht mit dem Beifahrer unterhalten konnte.:mrgreen:

    Jetzt fahre ich ja mit dem Rad. Ich muss es mal loswerden: Als Radfahrer bin ich noch nie von einem Auto behindert

    worden, aber oft von anderen Radfahrern, die sich nicht ans Rechtsfahrgebot halten.

  • Sagen wir mal so: als Kind war ich natürlich allgemein an Technik interessiert, und natürlich auch an Autos. Ich hatte eine Carrera-Rennbahn, was mich aber bald langweilte, weil der Trafo vier Stufen hatte, glaube ich, so ungefähr, und auf Stufe eins fuhren die Autos nur sehr langsam, aber auf Stufe vier war es praktisch unmöglich, mit dem Auto auf der Strecke zu bleiben. Wie gesagt war ich sehr interessiert an vor allem schnellen Autos, was sich bald änderte, als ich mein erstes Auto bekam, pünktlich zum Beginn meines Grundwehrdienstes bei der Bundeswehr. Ich hätte von meinen Eltern entweder einen (neuen) Renault Fuego kriegen können, oder einen Golf Diesel mit 54 PS. Der Fuego wäre mir natürlich lieber gewesen, aber aus irgend einem Grund bekam ich dann den Diesel, den ich aber schnell zu schätzen lernte, als ich das erste mal von meinem eigenen Taschengeld tanken mußte. Es war ein solides sehr einfaches Auto, aber sehr sparsam, mein Rekord waren 3,6 Liter im Durchschnitt, wohlgemerkt inklusive in der Stadt fahren. Seit dieser Zeit haben Autos für mich nur dann Berechtigung oder "Sinn", wenn sie sparsam sind. Also 2-Tonner mit mehreren hundert PS gehen irgendwie an der heutigen Zeit vorbei, wo mittlerweile bekannt sein sollte, daß A Benzin nicht nachwächst, und B die Umwelt zerstört.


    Darüber hinaus benutze ich das Auto auch nur dann, wenn es nicht anders geht, ich habe jetzt in fast 9 Jahren noch nicht mal 30.000 KM erreicht.

  • Nachtrag:


    Benzin wird bald flächendeckend nicht mehr in der benötigten Menge vorhanden sein, sprich immer teurer werden, so daß sich E-Autos bald lohnen werden. Und früher oder später müssen wir komplett vom Verbrennungsmotor Abschied nehmen. Wie viele Stromerzeuger welcher Art auch immer wir allerdings neu bauen müßten, um alle Autos der Welt mit Strom zu betreiben, wage ich mir nicht vorzustellen. Allerdings wird es auch in Zukunft keine echte Alternative für den Antrieb geben. Wasserstoff-Autos, ja, da muß man den Wasserstoff erst mit viel Strom erzeugen, was idiotisch ist, weil es effizienter wäre, den Strom dafür gleich in die Autos zu laden. Oder vielleicht kennt ja jemand von euch eine sinnvolle Alternative?


    Bio-Treibstoff? E-Fuel? Ähm, was fressen wir dann, wenn wir unsere Felder nur noch dafür verwenden können? Wir = die Welt hat ja jetzt schon zu wenig zu fressen...