Meiner Meinung nach ist die Liebe ein gefährliches Wesen. Letztes Jahr hat mich ein Mädchen kennengelernt (das sag ich deshalb so, weil sie die Initiative ergriffen hat, durch die es dann "dazu" kam). Wir hatten eine schöne Zeit und ich hab sie sehr gemocht. Nur von "Liebe" / emotionaler Liebe konnte ich nicht wirklich reden, denn ich war sehr beschäftigt wie es denn mit meinem Leben weitergehen soll. Es stand die Frage im Raum auf welche Uni und wofür ich da hin gehen sollte. Hat mich alles sehr mitgenommen, doch ich war immer dankbar und froh wenn wir zusammen waren. So verging einige Zeit, aber die "Zukunftsfrage" hat mich so sehr beschäftigt, dass ich das meinem Umfeld inklusive Ihr auch zu spüren gegeben hab. Man merkte halt, dass ich grad nicht mehr weiß was ich "im Leben will".
So kam es halt, dass sie dann zu der Ansicht kam, dass es besser wäre, wenn wir uns nicht mehr sehen.
Irgendwie komisch, denn an diesem Punkt hab ich plötzlich gemerkt, dass ich doch noch mehr empfinde, als ich die ganze Zeit mir eingestehen wollte.
Doch dann war es zu spät, eine Entscheidung gefallen, und meine Emotionen nicht nur wortwörtlich auf den Hund gekommen. 
Ich war also unglücklich verliebt, oder wie man das nennen soll?!
Aber eine Frage hab ich mal an euch, die es interessiert: Wozu gibt es eigentlich die Liebe?
Also ich meine welchen Nutzen zieht die Menschheit daraus, da ja biologische Fortpflanzung und "Arterhaltung" nichts direkt mit Liebe zu tun hat.
Der einzige Nutzen der mir jetzt spontan einfällt, ist eigentlich nichts anderes als Egoismus. Man verliebt sich und "färbt" damit seine Welt (je nachdem wie man sich verliebt sieht dann auch die Farbe aus).
Was meint ihr, was und wozu die Liebe? Ist sie mehr als eine überflüssige Dekoration im Leben eines Individuums?