Allgemeine Windows10-Unarten

  • So, geht ja noch weiter, wie ich im Laufe des Vormittags festgestellt habe.


    Ganz plötzlich ist der AMD Catalyst-Center verschwunden, dafür Crimson installiert, diejenige AMD-Software, die ich in der jüngeren Vergangenheit hier so verteufelt habe! ...offenbar zu Unrecht :rotwerd::redface:


    Also, damit habe ich nun garnicht gerechnet.


    Nicht, dass das nun eine Katstrophe wäre, ich finde das ja gut, dass die bisherigen Unwegbarkeiten meines neuen Systems offenbar wirklich durch meine von (unnötigen) Befürchtungen geschwängerte irrtümliche falsche Installation meiner Grafik-Karte entstanden waren und sich nun zügig zerstreuen...allerdings habe ich es auch weiterhin sehr gerne, wenn ICH die Entscheidungen darüber treffe, wann und wo sich mein System "erneuern" bzw. updaten darf!


    Dass Windows-Update mir da einiges aus der Hand nimmt, ist schon schlimm genug und passt mir garnicht...aber gut, damit kann man noch leben :gruebel:
    Bei den Peripherien ist für mich allerdings Schluss!


    Aber gut, unterm Strich bleibt für mich riesige Erleichterung, dass sich die vorigen doch nicht wenigen Probs erledigt zu haben scheinen.


    Dafür stellen sich nun andere Herausforderungen, und die hängen mit meinen Spielaufzeichnungen zusammen, aber das gehört woanders hin ;)

    "Geht nicht" gibt's nicht..."Gibt's nicht" geht auch nicht immer...
    Wer will, findet Wege, wer nicht will, sucht Gründe...und der Mensch ist Weltmeister im Erfinden von Gründen :mrgreen:

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, haben am Ende nur noch die Dummen das Sagen:gruebel:

  • Auch hier hat sich das vorige Posting wohl grundsätzlich erledigt.


    Es hat wohl wirklich den Anschein, als hätte ungemein viel mit meiner nicht passend eingebauten GraKa zutun gehabt.


    Plötzlich funktioniert Software, die vorher dauernd für Irritationen bis hin zum Stehenbleiben meines Systems gesorgt hat.


    Ich warte jetzt noch ab, was mein Windows nach dem nächsten Mittwochs-Update macht (in der gerade zu Ende gehenden Woche war da nichts)...ich denke aber mittlerweile, dass auch da alles gut sein wird, mal sehen ;)

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  • Seit einiger Zeit ist das Creators-Funktions-Update für Windows 10 draußen und wird nach und nach installiert.


    Bei mir war es gestern so weit und, was für eine Überraschung, schlug fehl.


    Ich habe auch anderswo über Schwierigkeiten damit gelesen, fast überall gab es den Fehler 0xC1900101...und ganz oft wurde darauf von Fachleuten konstatiert, dass da noch etwas hinter stehen müsse, ein ähnliches Format, also 0xXNNNNN (X für Buchstabe, N für Zahl) oder so.


    Das mag oft stimmen, aber längst nicht immer, bei meinen 3 ersten Fehlversuchen war es immer nur 0xC1900101...aber das sollte grundsätzlich schon reichen, denn dieser Code deutet beinahe ausschließlich auf Treiber-Probleme hin.


    Sicher sollte man Geräte am Windows10-Rechner nutzen, die kompatibel sind...ABER, und hier wieder mein üblicher gewaltiger Groll auf Microschrott: Wie jede neue Software von MS bölkt Windows erst einmal sinngemäß "kein neues Gerät, und vor allem keines einer Firma, die mit uns kooperiert...nicht mit mir :nein: "...so kriegt man Konkurrenz auch klein :twisted:


    Bei mir war es mein schon etwas älterer, aber immer noch vollkommen intakter und ausreichender HP-Scanner...und nachdem mir letzten Abend und auch die Nacht natürlich der Mist Halbschlaf o. ä., aber keinesfalls Erholung gebracht hat, hatte ich die Faxen dicke.
    Mein reaktivierter voriger "Großer" mit Win7 32Bit kommt mit dem Gerät klar, also hab ich den Scanner umgestöpselt...und siehe da, das doch recht zeitaufwendige Update hat plötzlich geklappt.


    [bluebox=Bemerkung]Sofern alles korrekt läuft, sollte man sich auf eine Stunde oder mehr einrichten, auch bei einem schnellen System...und das auch erst, nachdem Windows während des laufenden Betriebs bereits weit über 1 Stunde braucht, um das Ganze herunterzuladen und man unter "Update und Sicherheit" die sinngemäße Notiz findet "warten auf Neustart", das mal so am Rande.[/bluebox]


    Kommen noch die üblichen Kleinigkeiten, über die ich schon früher ärgerlich war, z. B. dass sich der Startscreen geändert hat...aber gut, wenn's weiter nichts ist, das kriege ich auch noch hin.


    Also, ich packe die lange Schreibe kurzer und vor allem wichtiger Sinn mal als wichtig hier hin:


    [important]Dieses Funktionsupadte, welches sich nach erfolgreicher Installation dann im System mit Windows 10, Version 1803 meldet, bockt, wenn es irgendwo Treiber findet, auf die es keinen Bock hat.
    Das äußert sich dergestalt, dass spätestens nach dem zweiten Neustart aus dem blauen Screen heraus das System stehenbleibt und nur noch ein Hardware-Reset Abhilfe schafft...das passiert meist bei ca. 43%, einem Status, wo sich das Update wohl mit den Peripherie-Komponenten befasst.
    Danach, also beim nächsten Start, stellt Windows von sich aus die vorige Version wieder her, wenigstens das klappt einigermaßen reibungslos.
    Wer bei Fehlversuchen neben dem Code 0xC1900101 noch weiteres findet, wie oben beschrieben, mache sich am besten auf der Support-Seite von MS schlau, man kriegt dort recht brauchbare Infos...aber wie gesagt, grundsätzlich sind Treiber-Probleme die Ursache.[/important]

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  • ZaeBoN

    Hat den Titel des Themas von „Allgemeine Windows10-Unarten bei Updates“ zu „Allgemeine Windows10-Unarten“ geändert.
  • Gestern habe ich für einen Kollegen einen Media-PC zusammengestellt, so einen kleinen niedlichen mit diesem Board in diesem Gehäuse. Er hatte sich letztens ein 4K-TV-Gerät gekauft, da braucht man natürlich auch einen Media-PC der 4K unterstützt, lüfterlos und lautlos läuft und so weiter. 4K idealerweise auch in 60Hz, das soll dieses Mainboard gerade hinbekommen.

    Ich habe also über Microsoft's Media-Creation-Tool ein aktuelles Windows-10-Image runtergeladen und erstellt, dieses auf meinen Boot-USB-Stick geschoben und auf dem PC installiert. Bei der Installation von Win10 wird man gar nicht mehr nach einem Key gefragt, ich installiere Windows prinzipiell immer erst einmal ohne Netzwerkanschluss, bis ich das ordentlich konfiguriert habe. Nach der Installation stand also in der Systemübersicht unter Windows-Aktivierung die Nachricht "Verbinden Sie Windows mit dem Internet, um dieses zu aktivieren." oder in ähnlichem Wortlaut.

    Nachdem alle fehlenden Treiber drauf waren, Windows Defender konfiguriert, die Verbindung mit dem Internet hergestellt und die Updates durchgeführt waren, habe ich ihm den PC heute auf Arbeit übergeben mit den Worten "Windows musst du noch aktivieren, da hattest du aber gesagt du hast noch einen Key, den du verwenden willst"

    Soviel zur Vorgeschichte :blah: :mrgreen:

    Wir haben den PC dann auf Arbeit mal testweise am großen Konstruktions-Monitor angeschlossen, da hab ich dann in die System-Informationen geschaut und die Meldung "Windows ist aktiviert" bekommen. Es hat aber niemand jemals einen Key eingegeben oder sonstwie eine Aktivierung durchgeführt. Also bei Windows 7 hat man 30 Tage Zeit, Windows ohne Key zu verwenden, danach fängt es an zu quängeln, dass es aktiviert werden möchte. Das stand aber auch immer explizit da "Testphase endet in xx Tagen" oder so.

    Ist Win10 jetzt auf einmal kostenlos nutzbar oder sollte man sich da in einem Monat auf eine Meldung vorbereiten, dass doch mal jemand die Aktivierung durchführen sollte? Ich mein, warum zahlt man denn im Laden über 100€ für Windows 10 Pro, wenn ich das einfach so runterladen und installieren kann? :gruebel: Das war also nicht irgend ein dubioses Image von einer zwielichtigen Quelle, sondern über den offiziellen Weg von Microsoft bezogen.

    Ich hab meinem Kollegen geraten, die Lizenz die er noch hat erst einmal nicht auf dem PC zu aktivieren, sondern die 30 Tage abzuwarten, was dann passiert. Wir sind sehr gespannt :mrgreen:

  • Bei Windows 10 ist das auch etwas anders als bei seinen Vorgängern.


    Zunächst einmal würde ich Windows 10 grundsätzlich mit angeschlossenem und aktivierten Internet installieren.


    Dann passiert etwa das, was Du beschrieben hast, immer vorausgesetzt, es ist ein Microsoft-Konto vorhanden, aktiv und die zu installierende Windows-Version ist dort bereits registriert (und Dein Kollege sagte ja was von vorhandenem Schlüssel), dann wird Windows 10 ohne große weitere Umstände aktiviert...wobei es mich hier wundert, dass die Installation ohne Internet-Verbindung funktioniert hat...bei mir hat es bei Windows10-Neuinstallationen damit stets Malesche gegeben:gruebel:


    Doof würde es, wenn der Kollege (oder sonst jemand) ein Windows mit diesem Schlüssel auf einem zweiten PC nicht nur installiert, sondern auch ab und an zeitgleich betreiben will...DAS merkt Windows:mrgreen:


    Produkt-Key-Eingabe erfolgt eigentlich nur noch bei einer völlig neu erworbenen DVD-Version.


    Ich erinnere mich an die vielen Male, wo ich mein System neu aufzusetzen hatte...habe ich mich da für die entgültige Installation mit meinem entsprechenden MS-Konto angemeldet, brauchte ich den Produkt-Key nicht mehr.

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  • Also mein Kollege hat da noch gar nichts an dem PC eingegeben, weder den Key, den er noch zuhause hat, noch hat er sich in seinem evtl. vorhandenen Konto angemeldet, wir haben bisher nur den PC gestartet und uns an dem 4K-Testvideo erfreut, welches ich da per USB Stick draufgeladen habe. Auch ich habe nichts dementsprechendes unternommen. Ich habe das Image von meinem Win 10 Rechner zuhause erstellt, auch auf diesem habe ich mir nie ein Microsoft-Konto erstellt, sondern nur mein lokales Profil, siehe Bild. Die Aussage "Stattdessen mit einem Microsoft-Konto anmelden" fasse ich so auf, dass eben kein "Online"-Konto angemeldet ist.


    keinkontowwe9d.jpg


    Den Sinn eines Online-Kontos habe ich bisher nicht erkannt, ich habe nicht mehrere Microsoft- oder Windows-Geräte, die ich miteinander syncronisieren will, daher brauche ich auch meines Erachtens kein Online-Konto... zumindest war ich bisher der Meinung, dass ich den von mir gekauften Key, sollte ich mein System mal neu aufsetzen, einfach wieder eingeben kann und "aktiviert is"

    Auf dem Media-PC sollte dieser Bildschirm ähnlich aussehen, abgesehen davon, dass da als Name halt "Media-PC" steht...


    Nach deiner Aussage beschleicht mich also die Befürchtung, dass sich Windows bei der Erstellung des Images automatisch den Key von meinem System gekrallt und dort implementiert hat, daher keine Aufforderung bei der Neuinstallation. Das würde aber im Umkehrschluss bedeuten, dass es gestern Abend, als beide PCs parallel eingeschaltet und online waren, schon zu einer Beschwerde seitens Microsoft gekommen sein müsste :gruebel:

    Oder passiert das nur, wenn man ein MS-Konto erstellt hat? Ich meine es geht ja offensichtlich auch ohne Konto. Die beiden PCs scheinen jetzt also mit dem gleichen Key zu laufen, dies werde ich morgen überprüfen, der Media-PC liegt ja noch auf Arbeit, da wir noch eine Modifikation am Gehäuse vornehmen. Und solange weder ich auf meinem PC zuhause, noch mein Kollege auf dem Medien-PC ein MS-Konto erstellen, oder in evtl. vorhandenes einloggen, merkt MS nix von dem Doppel-Key, es sei denn, sie lesen hier mit oder du verpetzt mich :mrgreen: :haha: :zwinker:

  • Es hatte mich schon nachdenklich gemacht, als ich bei Dir oben "Media-Creation-Tool" gelesen habe.


    Das Ding nutzt User für gewöhnlich dann, wenn er entweder sein installiertes BS reparieren oder aber völlig neu installieren will...aber stets auf dem einen aktuellen Hardware-System...bei geänderter Hardware (Mainboard u. ä.) wird sich auch Windows10 wg. erneuter Aktivierung melden.


    Das Media-Creation-Tool stellt das Windows-ISO nämlich aus den Hardware-"Grunddaten" des Rechners zusammen, bevor es das ISO bildet, das bietet durchaus einen spürbaren Zeitvorteil, daher auch das Dingens mit dem Produkt-Key...es kann durchaus sein, dass Dein Kollege bzw. dessen Rechner mit DEINEM Schlüssel arbeitet:mrgreen:


    Das beide mit einem Key laufen, also regulär laufen, und auch noch parallel, glaube ich eher nicht...online bist Du mit Windows spätestens seit den NT- und >= 95 sowieso, mindestens dann, wenn ein Browser geöffnet ist, wie sonst solltest Du die Update-Meldungen erhalten?:zwinker:


    Das mit dem MS-Konto hat durchaus sein Gutes, wobei die Synchronisation auf mehreren Geräten zwar einen nicht unwichtigen, aber doch eher sekundären Charakter hat, und der hat zudem eher etwas mit Daten, nicht dem BS zutun; diese Synchronisation läuft ja auch zwischen PC, Tablet, Smartphone usw.


    Du kannst das Konto, welches natürlich kostenlos ist, so einrichten, dass MS Dich größtmöglich in Ruhe lässt...und warum darauf verzichten, wenn damit zumindest hinsichtlich BS größtmögliche Aktualität gewährleistet ist?:gruebel:


    Ach so, und das wichtigste am Schluss: Was genau bist Du bereit zu tun, damit ich Dich NICHT verpetze?:haha:

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  • Hm. Ich habe bisher noch niemals ein Windows von einer wirklich originalen Installations-DVD installiert, gebe ich offen zu. Bisher habe ich mir immer ein Image dieser DVD von winfuture.de geladen, dieses auf eine DVD gebrannt oder auf einen USB-Stick geladen. Soweit man anschließend die Aktivierung über eine regulär erworbene Lizenz vornimmt, ist man damit ja auch auf der legalen Seite. Zumindest hielt ich diesen Weg für legal und auch für offiziell anerkannt. 90% der von mir installierten Windows-Kopien installiere ich nicht für mich selbst, sondern für Freunde und Bekannte, das heißt zum Zeitpunkt der Installation habe ich einfach nicht den Zugriff auf die Lizenzschlüssel, daher ist der Weg der nachträglichen Aktivierung schon seit eh und je der Standard-Weg für mich gewesen.

    Bei Windows 10 scheint diese Option gar nicht mehr vorgesehen zu sein, wie du das beschreibst. Gebe ich nämlich bei Google "Windows 10 Image" ein und klicke auf den Link namens "Windows 10-Datenträgerabbild (ISO-Datei) herunterladen - Microsoft", der mich auf die offizielle Seite von MS weiterleitet (da wo man zu Windows 7 Zeiten problemlos eine Datei namens "de_windows_7_professional_x64_dvd_X15-65813.iso" runterladen konnte - ein offizielles Abbild einer originalen Windows 7 DVD - die Beschreibung des Links klingt auch so, als könne man dies für Win10 weiterhin) kommt man auf eine Seite, auf der es für einen Otto-Normal-User gar keine andere Möglichkeit gibt, als die Erstellung eines Image über genanntes Tool. Es gibt da weiterleitende Links für Enterprise-Editionen, Insider Preview-Builds sowie Education-Editionen, aber nirgendwo eine "Die-kannst-du-einfach-auf-einem-PC-deiner-Wahl-installieren-und-später-aktivieren"-Edition, wie es noch bei den Vorgängern gab, sondern nur einen Link zum Download des Tools

    MS sieht also für eine Installation auf einem neu zusammengestellten System gar keinen anderen Weg vor, als die Installation per gekaufter DVD? Was mache ich also, wenn ich - wie in diesem Fall - kein optisches Laufwerk verbaut habe? Einerseits aus Gründen des Platzmangels und der Lautstärke, andererseits halte ich ein optisches Laufwerk zu Zeiten der Online-Mediatheken, Video-on-demand-Services und Streaming-Diensten einfach für kaum mehr notwendig.

    Weiterhin dauert es ungefähr dreimal so lang, ein Betriebssystem von DVD zu installieren, wie über einen USB-Stick. Die Installation per Stick macht es auch für jemanden wie mich, der eben Windows für andere Installiert und vorbereitet, deutlich einfacher und angenehmer, da ich so mehrere Betriebssysteme und deren Versionen auf einem Datenträger habe und je nach Bedarf das gewünschte installieren kann. (Dieser Stick ist übrigens NICHT per Media Creation Tool erstellt, sondern ich nutze da eine Software namens YUMI (Your Universal Multiboot Installer) von pendrivelinux.com - das MS-Tool erstellt mir nur das .iso)

    Ich gehe ab hier jetzt mal auf einzelne Aussagen von dir einzeln ein, ich hoffe das wird nicht zu unübersichtlich:

    bei geänderter Hardware (Mainboard u. ä.) wird sich auch Windows10 wg. erneuter Aktivierung melden.

    Es sei mal vorausgesetzt, dass wirklich beide PCs den gleichen Key nutzen (da durch Tool von meinem System aus erstellt), da hätte sich Windows doch gestern wegen "geänderter" Hardware schon melden müssen, oder sehe ich das falsch?


    Das beide mit einem Key laufen, also regulär laufen, und auch noch parallel, glaube ich eher nicht...online bist Du mit Windows spätestens seit den NT- und >= 95 sowieso, mindestens dann, wenn ein Browser geöffnet ist, wie sonst solltest Du die Update-Meldungen erhalten?

    Naja, Situation gestern Abend: der neu installierte Media-PC macht munter Updates, wärend ich zeitgleich an meinem PC im Internet surfe. Meiner Ansicht nach ein regulärer paralleler Betrieb zweier PCs.


    ...hat zudem eher etwas mit Daten, nicht dem BS zutun; diese Synchronisation läuft ja auch zwischen PC, Tablet, Smartphone usw.

    Wie schon gesagt, mein PC ist das einzige Gerät, welches etwas mit MS zu tun hat, ein Tablet besitze ich nicht und mein Smartphone ist weder Windows-Phone noch nutze ich darauf Kalender- und Termin-Funktionen, die ich mit meinem PC synchronisieren will. Auf dem Telefon habe ich eine Mail-App von GMX, auf dem PC den Mozilla Thunderbird, auch die sind ausreichend synchronisiert, wenn sich Thunderbird beim Start einmal aktualisiert und sonst auf "Befehl". Die einzige Verbindung wäre noch die bei Android-Geräten obligatorische Anmeldung über den Google-Account und die Nutzung des gleichen Accounts bei YouTube auf dem PC. Diese sind ja auch inzwischen verknüpft. Abgesehen davon haben mein PC und mein Telefon keinerlei Verbindung


    Du kannst das Konto, welches natürlich kostenlos ist, so einrichten, dass MS Dich größtmöglich in Ruhe lässt...und warum darauf verzichten, wenn damit zumindest hinsichtlich BS größtmögliche Aktualität gewährleistet ist?

    Diese Aktualität habe ich auch ohne Microsoft-Konto, zumindest meldet mein PC regelmäßig Updates und hat diese bisher ohne Probleme ausgeführt. Auch die Creator-Updates wurden, ohne dass ich diese manuell "anstupsen" oder über irgendwelche Hintertüren starten musste, immer recht zeitnah ausgeführt. Ich konnte also bisher keinerlei Bedarf eines MS-Kontos erkennen, da eben alles wie gewünscht funktioniert und alles, womit MS mir ein Konto schmackhaft machen wollte, keine Relevanz für mich hat.

    Windows hat mich mal darauf hingewiesen, dass ich mir mal ein Konto erstellen könnte und hin und wieder kommt die Systemmeldung, dass man seinen PC auch per Smartphone entsperren könne, wenn man über ein Konto verfügt, da mein PC, bzw. das Benutzerkonto aber nicht einmal passwortgeschützt ist, sehe ich da auch keinen Bedarf. Das Passwort für meinen PC ist mein Wohnungsschlüssel :frech2:




    Was ich hier also bisher an Schlussfolgerungen mitnehme ist, dass die Lizenz-Überprüfung von Win10 ausschließlich über das Microsoft-Konto und den damit verknüpften Product-Key vorgenommen wird. Überspringt man also den Schritt der Konten-Erstellung kann man ein und denselben Key auf mehreren PCs parallel nutzen, da dieser einfach nicht von MS abgefragt wird? :gruebel:

    Der gestrige PC ist übrigens nicht der erste Win10-PC, den ich auf diese Weise aufgesetzt habe. Ich habe das auch im Nachhinein nicht nachgeprüft, ob betreffende Personen auch wirklich ihren eigenen Key auf dem System aktiviert, bzw. sich ihn ihrem Microsoft-Konto eingeloggt haben. Es ist also gut möglich, dass es noch ein oder zwei weitere PCs gibt, die seit Monaten mit meinem Key laufen. Bisher hat sich da für niemanden ein Nachteil ergeben :gruebel:

    Wie gesagt prüfe ich das morgen (bzw. heute, seh ich grad :roll: ) mal nach, man kann ja den für die aktuelle Windows-Installation hinterlegten Key auslesen... Ich bin sehr gespannt :mrgreen:


    Ach so, und das wichtigste am Schluss: Was genau bist Du bereit zu tun, damit ich Dich NICHT verpetze? :haha:

    Hm, reicht es dir, wenn ich einmal pro Woche einem deiner Videos auf YouTube einen Daumen nach oben gebe? :mrgreen:

  • Also, einfach nur ein "Like"? Ein büschen billig, findest Du nicht auch?:cursing::naughty:

    :mrgreen:


    Jetzt am frühen Morgen nur so viel: Klar, Du kannst einerseits mittlerweile ISO's von Win10, auch darunter, laden, soviel Du lustig bist...ohne Produkt-Key (auch Lizenz-Key genannt) wird's spätestens bei evtl. benötigtem Support hektisch.

    Windows7 fragt mittlerweile vor Download von der offiziellen MS-Seite den Produkt-Key ab.

    Was nun Downloads und/oder Installationen OHNE Key angeht, bin ich etwas überfragt, weil, das mache ich nicht:gruebel:


    Oki, soweit erstmal am frühen Morgen auf die Schnelle :)

    "Geht nicht" gibt's nicht..."Gibt's nicht" geht auch nicht immer...
    Wer will, findet Wege, wer nicht will, sucht Gründe...und der Mensch ist Weltmeister im Erfinden von Gründen :mrgreen:

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, haben am Ende nur noch die Dummen das Sagen:gruebel:

  • Also, einfach nur ein "Like"? Ein büschen billig, findest Du nicht auch? :cursing::naughty:

    :mrgreen:

    Naja, man fängt ja möglichst mit niedriegem Einsatz an zu feilschen :haha:


    Also ich habe eben die Keys der beiden PCs abgeglichen, diese sind definitiv unterschiedlich. Es hat also nicht meinen eigenen Key auf den Media-PC übertragen, sondern sich dort selbst einen neuen "erstellt". Wie auch immer das gehen soll, das muss mir erstmal einer erklären. Beide PCs sind ohne Microsoft-Konto update-fähig und uneingeschränkt nutzbar. Mein PC hat ja eine gekaufte Lizenz, diese ist halt nur nicht mit einem Konto verknüpft, sondern lokal an/in meinem PC hinterlegt.

    Der Media-PC hat sich also bei Installation selbst um eine Aktivierung gekümmert, es könnte höchstens noch sein, dass diese Lizenz in 30 Tagen abläuft und sich dann die Aktivierung noch einmal meldet. Sollte dies der Fall sein, müsste das aber in den Systeminformationen angegeben sein, zumindest war es bei Win7 immer so. Da steht aber wie gesagt nur "Windows ist aktiviert".


    Ich könnte jetzt höchstens noch eins versuchen: Installiere ich jetzt Win10 von dem am Dienstag erstellten Image noch einmal auf einem weiteren PC, wäre interessant ob dieser den gleichen Key bekommt wie der Media-PC, oder ob er sich noch einen weiteren eigenen Key besorgt. Also ich verstehe gerade wirklich nicht, warum man auf microsoft.com Win10 Home für 145€ und Pro für 259€ kaufen kann, wenn man es auch einfach kostenlos bekommt. Ich bin mir da keiner Schuld bewusst, irgendwas "piratisiert" zu haben, alles ist auf offiziellem Wege durchgeführt worden. :zuck:


    Wenn es wirklich nur der Support und die Möglichkeit der Syncronisation zwischen Geräten sind, die ein Microsoft-Konto mit hinterlegtem Key voraussetzen, sei's drum. Darauf verzichte ich liebend gern, wenn man dafür Windows kostenlos nutzen kann :frech2:


    Du kannst einerseits mittlerweile ISO's von Win10, auch darunter, laden, soviel Du lustig bist... Windows7 fragt mittlerweile vor Download von der offiziellen MS-Seite den Produkt-Key ab.

    Gibt's denn überhaupt noch eine direkte Download-Möglichkeit eines Win7-Images auf microsoft.com? Auf die schnelle habe ich gestern nichts dergleichen gefunden... Was ich gefunden habe, sind die angesprochenen MediaCreation Tools für Windows 8.1 und für Win10. Aber für Win7 habe ich gar nichts mehr gefunden. Weder ein solches Tool, noch die Möglichkeit ein .iso zu beziehen. Vielleicht ist das ja wiederum nur zugänglich, wenn man sich anmeldet :zuck:

  • Also ich habe eben die Keys der beiden PCs abgeglichen, diese sind definitiv unterschiedlich. Es hat also nicht meinen eigenen Key auf den Media-PC übertragen, sondern sich dort selbst einen neuen "erstellt". Wie auch immer das gehen soll, das muss mir erstmal einer erklären. Beide PCs sind ohne Microsoft-Konto update-fähig und uneingeschränkt nutzbar. Mein PC hat ja eine gekaufte Lizenz, diese ist halt nur nicht mit einem Konto verknüpft, sondern lokal an/in meinem PC hinterlegt.

    Der Media-PC hat sich also bei Installation selbst um eine Aktivierung gekümmert, es könnte höchstens noch sein, dass diese Lizenz in 30 Tagen abläuft und sich dann die Aktivierung noch einmal meldet. Sollte dies der Fall sein, müsste das aber in den Systeminformationen angegeben sein, zumindest war es bei Win7 immer so. Da steht aber wie gesagt nur "Windows ist aktiviert".

    Ich muss tatsächlich einräumen, dass ich bisher Windows IMMER von gekaufter DVD aus installiert habe, auch die erste Installation meines Windows 10, und da ist klar: Der Produkt-Key muss eingegeben werden, und zwar schon recht bald nach Beginn der Installation, dann befindet sich der auch physisch auf der lokalen HDD.

    Anders verhält es sich bzw. kann es sich verhalten bei Installationen von heruntergeladenen durch das Media-Creation-Tool generierten ISO's, dort klickst Du bei der Installation - vorausgesetzt, Windows 10 war vorher bereits einmal installiert - auf "kein Key vorhanden" (oder so ähnlich), dann richtet Windows später von sich aus die Umgebung via Internet UND mit Verwendung des MS-Kontos ein, das ist für gewöhnlich die Email-Adresse, mit welcher Du Dich verifiziert hast, und ein aus dieser Email generierter Name des Windows-Benutzer-Kontos, welches dann auch per default die Administratoren-Rechte hat...und in diesem Fall fragt Windows dann auch nach der automatischen Aktivierung, die ja nur per Internet möglich ist.

    Ist Windows aktiviert und das so auch in der Systemsteuerung angezeigt wird, dürfte eigentlich keine Nachfrage mehr kommen, aktiviert ist aktiviert.

    Dass sich der Media-PC einfach so einen eigenen UND gültigen Produkt-Key generiert und mit diesem die durchgeführte Installation aktiviert, vermag ich mir eigentlich nicht vorzustellen, da muss irgendwo ne passende (Kauf-) Information hinterlegt sein, woher sollte das sonst kommen?:gruebel:



    Ich könnte jetzt höchstens noch eins versuchen: Installiere ich jetzt Win10 von dem am Dienstag erstellten Image noch einmal auf einem weiteren PC, wäre interessant ob dieser den gleichen Key bekommt wie der Media-PC, oder ob er sich noch einen weiteren eigenen Key besorgt. Also ich verstehe gerade wirklich nicht, warum man auf microsoft.com Win10 Home für 145€ und Pro für 259€ kaufen kann, wenn man es auch einfach kostenlos bekommt. Ich bin mir da keiner Schuld bewusst, irgendwas "piratisiert" zu haben, alles ist auf offiziellem Wege durchgeführt worden. :zuck:


    Wenn es wirklich nur der Support und die Möglichkeit der Syncronisation zwischen Geräten sind, die ein Microsoft-Konto mit hinterlegtem Key voraussetzen, sei's drum. Darauf verzichte ich liebend gern, wenn man dafür Windows kostenlos nutzen kann :frech2:

    Siehste, und schon kannst Du das riesige Fragezeichen über meinem Kopf richtig deuten...da stimmt was nicht, idealerweise in Zusammenhang mit den Infos Deines Kollegen.

    Ganz recht: Eine offizielle Windows10-Version kriegst Du nicht für'n "paar Cent", auch die offiziellen Downloads bei MS nicht; die stellen Dir als Download ohne weitere Angaben, wenn überhaupt, eine Demo zur Verfügung, die Du irgendwann aktivieren musst...gegen Bares oder Paypal'es oder Kreditkarte'es o. ä., versteht sich.

    Und präventiv noch etwas zu den Keys, die man bei Ebay für'n Appel und'n Ei kriegt: FINGER WEG DAVON!!! Kann zwar sein, dass da mal einer funktioniert, wie er soll, aber meistens geht, wenn überhaupt, nur genau eine Installation, und das auch nur mit dem "speziellen" Download von dem Link, der mit diesem "Key" mitgeliefert wird, dann ist dieser Key weg, und der User macht spätestens dann dicke Backen, wenn er (oder sie) ein direkt bei MS geladenes ISO installieren und mit diesem Key aktivieren will. 98% dieser Produkt-Keys bei Ebay für 10...was schreib ich...5€ sind Piraten-Keys.

    Ich habe für so etwas kein Verständnis, es ist Diebstahl, ganz einfach, wird von MS nur nicht so stringent verfolgt, weil mühselig und offenbar den Aufwand ggü. den tatsächlichen Erträgen nicht wirklich lohnt...was die Sache nicht besser oder harmloser macht.



    Gibt's denn überhaupt noch eine direkte Download-Möglichkeit eines Win7-Images auf microsoft.com? Auf die schnelle habe ich gestern nichts dergleichen gefunden... Was ich gefunden habe, sind die angesprochenen MediaCreation Tools für Windows 8.1 und für Win10. Aber für Win7 habe ich gar nichts mehr gefunden. Weder ein solches Tool, noch die Möglichkeit ein .iso zu beziehen. Vielleicht ist das ja wiederum nur zugänglich, wenn man sich anmeldet :zuck:

    Aus mir nicht verständlichen Gründen sind die entsprechenden Downloads auch nur schwer auffindbar und wirklich versteckt. Um meine beiden Windows7-ISO's zu kriegen, hab ich mit Google gesucht und mir aus den Ergebnissen halt diejenigen von der MS-Seite herausgefiltert...die allerdings waren auch wirklich ok, aber man musste, wie ich weiter oben schrieb, für das ISO den Produkt-Key eingeben...VOR dem Download. Was mich nebenbei erstaunt hat, ist, dass mir die Download-Seite nach Eingabe des Keys für meine beiden Win7-Versionen, Ultimate und Professional, beide, also 32Bit und 64Bit vorgehalten hat, was mich vermuten lässt, dass ich mein Win7 Ultimate (welches ich bewusst und beabsichtigt als 32Bit-BS installiere) mit meinem Produkt-Key ohne weiteres mit dem 64Bit-BS hätte installieren können.

    "Geht nicht" gibt's nicht..."Gibt's nicht" geht auch nicht immer...
    Wer will, findet Wege, wer nicht will, sucht Gründe...und der Mensch ist Weltmeister im Erfinden von Gründen :mrgreen:

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, haben am Ende nur noch die Dummen das Sagen:gruebel:

  • Siehste, und schon kannst Du das riesige Fragezeichen über meinem Kopf richtig deuten...da stimmt was nicht, idealerweise in Zusammenhang mit den Infos Deines Kollegen.

    Das gleiche Fragezeichen ist ja bei mir auch vorhanden, auch hat mein Kollege damit bisher noch garnix zu tun, abgesehen von der Aussage seinerseits, dass er einen Key zuhause hat. (Dieser ist auf dem bisherigen alten Media-PC im Einsatz, welcher aber nicht 4K-kompatibel ist). Weder der neue PC noch dessen Einzelteile haben sich bisher in seinen Händen befunden. Ich habe bei Mindfactory über mein Nutzerkonto die Bestellung ausgelöst, habe den Kaufpreis ausgelegt, habe die Lieferung zu mir nach Hause liefern lassen und den PC dort montiert und installiert. Mein Kollege ist da komplett außen vor, das einzige, was er bis heute gemacht hat, er hat mir mitgeteilt was das System "können" soll, der Bestellung vor dem Auslösen das Ja-Wort gegeben und mir direkt nachdem ich die Rechnung an Mindfactory bezahlt habe, den Betrag überwiesen. Er hätte auch direkt an Mindfactory überweisen können, macht ja aber keinen Unterschied für den Vorgang an sich. Alle verbauten Teile waren vor Montage fabrikneu und originalverpackt, also da gab es auch keinerlei frühere Windows-Versionen, die mal installiert gewesen und Ursache des ominösen Keys sein könnten.

    Windows hat - was mich ebenso verwundert hat - bei der Installation keinen Key sehen wollen, nach Installation und Herstellen der Internetverbindung hatte es auf einmal einen. Wäre dies so eine von dir angesprochene zeitlich begrenzte oder funktionell eingeschränkte Demo-Version, würde das ja irgendwo stehen, aber es ist überall zu lesen "Windows wurde mit einer digitalen Lizenz aktiviert"


    Dieses Tool habe ich schon häufiger verwendet, um eine bereits aktivierte Version von Windows 7, 8.1 und 10 auf einem neuen System wieder zu aktivieren. Der "alte" PC wurde dabei jedes Mal ausrangiert, bzw. Gehäuse, Laufwerke, Netzteil im "neuen" wiederverwendet. Also danach gab es nie den Fall, dass irgendwelche Keys doppelt im Umlauf wären. Auch habe ich in einigen Fällen die von dem Tool ausgelesenen Keys mit vorhandenen Lizenz-Schlüsseln auf Aufklebern oder DVD-Hüllen abgeglichen, also ich bin mir auch sicher, dass die Keys, die das Tool ausspuckt, die richtigen sind.

    Aufgrund unserer gestrigen Unterhaltung erwartete ich heute also, dass die Keys der beiden PCs identisch sein und ich, bzw. mein Kollege die Lizenz des alten Media-PCs auf den neuen portiern müsste, damit die Lizenz meines PC auch weiterhin auf diesem verbleibt. Dies ist aber nicht der Fall, mein PC hat weiterhin den Key, mit dem ich ihn beim Umstieg auf Win10 aktiviert hatte und der Media-PC hat einen komplett neuen, bei dem also keiner weiß wo der herkommt. Da der neue den alten Media-PC ja sowieso ersetzt, ist es auch kein Problem, die bisher verwendete Lizenz nachträglich noch auf dem neuen zu aktivieren. Dies wird der Kollege allerdings erst machen, wenn Win10 ihn dazu auffordert, weil die evtl. installierte Demo abläuft (würde ich genauso machen). Aber wie gesagt: wäre es eine Demo, sollte dies ja irgendwo im System ersichtlich sein.



    Auch ich bin ein Gegner der Softwarepiraterie, auch wenn ich hin und wieder "geraubte" Kopien von Spielen nutze, um diese vor dem Kauf zu testen. Sagt mir dieses zu, kaufe ich mir es dann auch, wenn nicht, fliegt's wieder runter von der Festplatte. Man kauft ja auch kein Auto, ohne vorher eine Probefahrt zu machen oder heiratet eine Frau ohne vorher :haha: (tschuldigung für diesen Vergleich), aber da es heutzutage kaum noch kostenlose Demo-Versionen von PC-Spielen gibt, hat man ja nur die Wahl zwischen dem "Blindkauf" inkl. dem Risiko einer nachträglichen Enttäuschung, oder eben des Raubkopie-Tests. Hätte z.B. Square Enix nicht doch noch einige Tage vor Veröffentlichung von SotTR die Systemanforderungen preisgegeben, wäre auch dies bei Steam nicht in meinem Warenkorb gelandet, bevor ich sicher wäre, wie gut es auf meinem System läuft, in dem Falle dann wohl auch in Form einer "Testversion". (Dann würde ich es aber heut noch nicht spielen, denn soweit ich weiß ist SotTR weiterhin "ungecracked")

    Es wird zwar allseits über die immer schlimmer werdende Softwarepiraterie und die damit einhergehenden Einbußen für die Entwickler geschimpft, aber es ist leider auch immer öfter der Fall, dass die Entwickler nicht gerade viel dafür tun, dem Spieler den Kauf des Produkts auch schmackhaft zu machen. Eine Hand wäscht bekanntlich die andere. Soviel mal zu meinem Standpunkt zu diesem Thema.

    Also ich will hier niemandem empfehlen sich sofort so eine kostenlose Windows-Lizenz zu besorgen und damit all seine PCs auszustatten, aber wenn man über eine gültige gekaufte Lizenz verfügt, warum sollte man dann für einen etwaigen Zweit-PC nicht auch diese Option in Erwägung ziehen? :zuck:

    Wie gesagt FALLS es sich bei der installierten Version wirklich um eine zeitlich unbegrenzte handelt. Ich werde meinem Kollegen da weiterhin auf den Zahn fühlen und ggf. berichten :mrgreen:

  • Na gut, ZaeBoN, erstmal Danke für Deine ausführliche Antwort, wobei ich Dir versichern darf, dass ich Dich in punkto Software-Lizensierung für über jeden Zweifel erhaben serios halte :ja:


    Unbegreiflich ist mir der Vorgang trotzdem:gruebel:


    Wie Du vorher schon geschrieben hattest: Davon ausgehend wäre es ja nicht nur ein Kinderspiel, sondern sogar völlig legal, "inoffizielle", gar illegale oder in anderer Weise grenzwertige Lizenzen zu betreiben.


    Mich stören in der Tat viele marktbestimmende Verhaltensweisen von Microsoft und Co auch, aber man klaut sich ja auch keinen Daimler Benz, den man haben möchte, sich den aber nicht leisten kann und/oder nicht bezahlen will:gruebel:

    "Geht nicht" gibt's nicht..."Gibt's nicht" geht auch nicht immer...
    Wer will, findet Wege, wer nicht will, sucht Gründe...und der Mensch ist Weltmeister im Erfinden von Gründen :mrgreen:

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, haben am Ende nur noch die Dummen das Sagen:gruebel:

  • Ich werde meinem Kollegen da weiterhin auf den Zahn fühlen und ggf. berichten :mrgreen:

    Pünktlich (nicht genau, aber ca.) 30 Tage später hat besagter PC selbständig ein Update gemacht und seitdem fährt er nicht mehr hoch und lässt sich auch aufgrund von nicht erstellter Wiederherstellungspunkten oder Systemabbildern nicht mehr zurücksetzen/wiederherstellen. Beim Versuch, diesen zu starten, rödelt es erst eine Weile, dann wird dieser Bildschirm angezeigt mit dem Verweis zu den hauseigenen Wiederherstellungsoptionen, die aber alle nicht funktionieren:17094d1429454829-troubleshoot-windows-10-failure-boot-using-recovery-environment-recovery-restart-pc.jpg


    Kann mir jetzt aber eher nicht vorstellen, dass dies mit der letztens diskutierten "selbst-aktivierenden" Windows-Version zu tun hat. Oder sollte das die neue Form des "Ihre 30-Tage-Testversion ist abgelaufen" sein? :gruebel: :haha: Wäre schon komisch, wenn Win10 sich in dem Fall einfach selbst zerstört, ohne einem die Möglichkeit zu geben, nochmal auf seine Daten zuzugreifen. Ich halte da die 30 tägige Zeitspanne eher für einen blöden Zufall...


    Ich installiere da Win10 jetzt einfach mal neu, erstelle mir dieses Mal nach erfolgreicher Installation ein Backup und werde sehen, ob dies in einem Monat dann aufgespielt werden will :haha:

  • Versuch doch erst einmal etwas anderes: Da ja offenbar ein Product-Key vorhanden ist, versuch erst einmal ein Windows 7 ISO hier herunter zu laden, auch wenn die Seite englischsprachig ist, der Link funktioniert...es gibt auch noch einen deutschen, den hier https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows7 , aber da sieht man im Moment nur ne leere Seite, egal, ob mit dem Edge oder Firefox.


    Wenn das ISO fertig ist (wenn Du schon eines hast, um so besser), mit eingelegter DVD booten, da kannst Du dann unter mehreren Optionen auch eine mit Reparatur wählen, und hier auch mit Wiederherstellungspunkten...ich habe es schon erlebt, dass dieser Vorgang mit DVD als Start-Medium geklappt hat, wenn mit HDD-Boot nichts mehr ging.

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  • ...versuch erst einmal ein Windows 7 ISO hier...

    Win10 mit einem Win7-ISO wiederherstellen? :gruebel:

    Ich hab (vorsorglich immer im Rucksack dabei :haha: ) die Wiederherstellung auch mit einem Win10-Stick versucht, auch da hat es zwar eine vorhandene Installation gefunden und mich auch den Benutzer auswählen lassen, dessen Daten gerettet werden sollen (gibt nur einen), als ich dann aber eine Stunde später wieder nach dem PC gesehen habe, wurde wieder der obige Bildschirm angezeigt. Also ich hab mich während der Wiederherstellung ja nicht daneben gesetzt um den Prozenten beim steigen zuzusehen, aber es wurde zumindest versucht, etwas zu retten, konnte aber offenbar beim nächsten Start auch wieder nicht richtig hochfahren.

    Hab inzwischen schon die Festplatte platt gemacht und neu installiert, wieder kein Key nötig und nebenbei ein anderer als der, der vorher drauf war :haha:

    Jetzt muss ich halt wieder alles installieren und einstellen, damit der am 4K-Monitor ordentlich funktioniert, aber da mach ich dann halt ein komplettes Backup wenn alles geht :frech2:

  • Win10 mit einem Win7-ISO wiederherstellen? :gruebel:

    Ach, sorry, da hab ich was verwechselt (wg. der Postings vom 18.10.):(


    Und der Windows 10-Stick funktioniert genau wie die DVD? Also, ich trau dem nach wie vor nicht, auch dann nicht, wenn der Boot mit Stick identisch ist mit dem von der DVD:gruebel:


    Also, da würde ich dann doch (falls noch nicht passiert) mit dem Media-Creation-Tool, auf einem intakten System genutzt, beigehen, um ein Win10-Iso zu kriegen, auch wenn das Ding zumindest grundsätzliche Eigenschaften vom Quellrechner nutzt...und wie gesagt, ohne (regulären) Produkt-Key würde zumindest ich jederzeit mit Probs rechnen:gruebel:


    Nachsatz: Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass die HDD (oder SSD), auf der Windows installiert ist, ne Macke hat, d. h. wenn da erneut was nicht hinhaut, mal checken, das geht auch nach "plattmachen":zwinker:

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  • Naja, es kann mit dem Stick bei älteren Boards zu Problemen kommen, die den Boot vom USB-Gerät nur bedingt oder gar nicht unterstützen. Ansonsten ist das booten vom Stick exakt das gleiche wie von DVD, es ist ja auch ein ganz normales ISO auf dem Stick, welches per Media Creation Tool erstellt wurde und von dem ich genauso gut auch eine DVD brennen könnte. Bei Nutzung des Media Creation Tools gibt es ja die Option, ein ISO zur weiteren Verwendung zu erstellen oder direkt einen USB-Stick, der allerdings immer bei Erstellung formatiert wird. Meines Wissens lässt sich dieser Stick dann auch nicht mehr als Wechseldatenträger verwenden, sondern ist eben sowas wie eine "abgeschlossene" DVD. Meiner Meinung nach etwas "unfortschrittlich", aber seitens Microsoft durchaus nachvollziehbar.

    Bei meinem Stick ist das anders, bei dem Programm, was ich da zur Erstellung nutze, kann ich erstens mehrere Images auf dem Stick vereinen, und zweitens diesen hinterher noch als Datenträger verwenden. Also da ist eben das Win10 drauf, ein Knoppix, falls mal gar nix mehr geht, dass man wenigstens noch an wichtige Daten auf dem PC kommt, sowie auf dem normalen Massenspeicher noch einige Diagnose-Tools, Treiber usw. Also der Stick ist sozusagen meine Komplettlösung für alles. Wenn mich jemand mit PC-Problemen anspricht, kann ich ihm damit so gut wie immer aus der Patsche helfen, zumindest auf jeden Fall per Knoppix dringend gebrauchte Daten retten. So gut wie jeder hat ja heutzutage einen "Zweit-" PC oder Laptop, auf den er im Ernstfall ausweichen kann.


    Dass diese Probleme jetzt ziemlich genau 30 Tage nach der Installation ohne Lizenz auftreten, halte ich wie gesagt für Zufall. Ich vermute da eher, dass entweder wie von dir schon erwähnt, eine Macke der SSD, bzw. deren Anbindung ans Mainboard, oder eine durch ein fehlerhaftes Update hervorgerufene Inkompatibilität schuld sind. Man findet Meldungen im Netz, dass sowohl im August, als auch im Oktober Updates für Intel-Prozessoren freigegeben wurden, die dafür sorgen, dass betroffene PCs Probleme beim hochfahren haben, bzw. dies gar nicht mehr tun, wie eben der aktuelle Patient. Als Lösung wird da immer empfohlen, den PC im abgesicherten Modus zu starten, das ist mir allerdings bisher bei keinem Win10-PC gelungen, die Tastenkombination Shift-F8 führt bei dem aktuellen Fall auch nur zu obigem Bildschirm und wenn ich das bei meinem versuche, bootet der ganz normal ins Windows :gruebel: Hat nicht direkt was mit dem aktuellen Problem zu tun, aber der Abgesicherte Modus von Win10 ist zumindest für mich bislang noch ein Mythos...


    Probleme, die durch fehlende Lizenz ausgelöst werden, sollten sich ja entweder in einer Meldung äußern, die in etwa lautet "Ihre Lizenz ist nicht mehr gültig, Sie haben so und so viel Zeit Windows wieder zu aktivieren, bevor es gesperrt wird" (Wie ich es bei Win7 erlebt habe, installiert man eine 30-Tage-Testversion ohne Key und ignoriert solche Meldungen lang genug, kann man irgendwann auf herkömmlichen Wegen wirklich nichts anderes mehr machen, außer einen Key einzugeben), oder aber beim Versuch, ein Update zu starten oder Software aus dem Windows-Store zu laden, dieser Download verweigert wird. Die radikale Variante, nach Update ohne Vorwarnung das System sich selbst zerstören zu lassen, traue ich da selbst Microsoft doch nicht zu :haha:


    Die Neuinstallation des Systems war heute auf Arbeit zugegeben eine etwas vorschnelle Lösung, lässt sich jetzt aber nicht mehr ändern. Der PC wird eh nur als Medien-Abspielgerät verwendet, also da waren auch bisher keinerlei Daten drauf, die erhaltenswert gewesen wären. Jegliche Quelle für Bild und Ton kam entweder von externer Festplatte oder direkt aus dem Netz per Stream. Daher tut die Neuinstallation auch nicht weh, außer dass ich jetzt eben wieder den Aufwand habe, das System zu "vervollständigen". Das werde ich also dieses Wochenende mal in Angriff nehmen und dabei versuchen, ob die Durchführung der Updates evtl. wieder zu Fehlern führt, bzw. prüfen ob die SSD in Ordnung ist...

  • Na denn, warten wir's mal ab:zwinker:


    Mir ist vorhin noch etwas dazu eingefallen: Ich hatte ja seeinerzeit auf meiner neuen Maschine - na ja, ist nach 2 jahren soooo neu auch nicht mehr:gruebel:- dauernd diese Probleme, dass gerade nach Updates das Ding ohne Ende gebockt hat, und tatsächlich gingen große Funktionsapdates nicht ohne "Trick", nämlich die neue Version runterladen, ISO-lieren und damit komplette Neuinstallation.

    Und DAS lag primär an der fehlerhaft installierten Grafik-Karte (statt auf dem 16er auf dem 8-Band-Slot, auf den bestenfalls die Zweit-GraKa kommt). Hinzu kam dann noch, wie ich jetzt weiß, auch noch inkompatible Treiber-Software für meinen HP-Scanner, letzteres habe ich aber erst zuletzt gemerkt, weil auch mein neu einegrichteter Win7-Rechner (Ersatz für meine gute alte XP-Maschine) sich mit dieser Software nicht vertragen hatte:gruebel:


    Lange Schreibe, kurzer Sinn: Ich würde mir präventiv auch mal die installierte Hardware anschauen, einschl. dazu gehörende(r) Treiber...also, falls es immer noch Probs geben sollte...dauerndes "Gebocke" wg. Updates würde mich exorbitant nerven, auch dann, wenn der Rechner nur eingeschränkt genutzt wird:gruebel:

    "Geht nicht" gibt's nicht..."Gibt's nicht" geht auch nicht immer...
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    Wenn die Klügeren immer nachgeben, haben am Ende nur noch die Dummen das Sagen:gruebel: