Jetzt gleich zwei, dabei sehr verschiedene, fast auf einmal

  • Zum Tod von Robin Williams bleibt, so meine ich, nicht mehr sehr viel zu schreiben...traurig, traurig, und einmal mehr erzählt es uns, vorausgesetzt, dass sich die Selbstmord-Theorie erhärtet, dass Reichtum, Ruhm uvm. keine Garanten für persönliches Glück sind :gruebel:


    Nun kam in der Tagesschau die Nachricht über den Tod von Lauren Bacall, eine der beeindruckensten weiblichen Persönlichkeiten des Schauspiel-Genres überhaupt; aus meiner Sicht beeindruckender als Monroe, Kelly o. ä.


    An Lauren Bacall kommen m. E. lediglich Kolleginnen wie Catherine Deneuve heran...schade, noch ein Urgestein, welches nun gegangen ist.

    "Geht nicht" gibt's nicht..."Gibt's nicht" geht auch nicht immer...
    Wer will, findet Wege, wer nicht will, sucht Gründe...und der Mensch ist Weltmeister im Erfinden von Gründen :mrgreen:

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, haben am Ende nur noch die Dummen das Sagen:gruebel:

  • Da dachten ja viele zuerst, daß es sich um diesen fast gleichnamigen Sänger Robbie Williams handelt:


    http://www.spiegel.de/netzwelt…chauspieler-a-985779.html


    So wie meine 17-jährige Arbeitskollegin Laura kennt heute von den jungen Leuten fast niemand mehr diesen Schauspieler. ;) So aus dem Stegreif würde ich mal sagen, daß das der "Mork vom Ork" war, oder? Also damit fing er seine Karriere an. An diese Serie kann ich mich noch ganz schwach erinnern.


    Ja, Reichtum ist keine Garantie für persönliches Glück, oh welch Überraschung. ;) Ruhm sollte eigentlich schon eher zu persönlichem Glück führen, aber auch das ist anscheinend eine gefährliche Sache.

  • LOL Ich glaube, wenn es der ehemalige "Nimm das"-Junge gewesen wäre, der sich erhängt hat (so scheint es jetzt festzustehen um die Todesursache von Robin Williams), hätten wir zumindest in der westlichen Welt mindestens 3 Volkstrauertage und lauter heulende vornehmlich weibliche Teenies um uns herum :o


    Stümmt, "Mork vom Ork" ist sogar mir ein Begriff, allerdings war ich bis vorgestern außerstande, den mit Robin Williams in Verbindung zu bringen. Dieser Name ist mir bewusst eigentlich erst mit dem Film "Klub der toten Dichter" unter gekommen :gruebel:


    Wirkliches, wahres persönliches Glück sollte eigentlich ausschließlich und immer mit einem persönlich zutun haben, niemals von etwas abhängig sein, was "draußen" vonstatten geht oder von dort kommt.
    In der Mystik nennt man das auch "grundlos glücklich sein", eigentlich das wirkliche Glück...denn wenn (persönliches) Glück beispielweise durch Ruhm entsteht bzw. produziert wird, was passiert denn dann, wenn der Ruhm mal vorüber ist? :gruebel:

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  • Ich bin jetzt zwar nicht so direkt der Film-Freak, aber ich habe irgendwann mehr oder weniger zufällig mitgekriegt, daß der Williams ein guter Schauspieler ist, der ernste und lustige Rollen kann. Und dann dachte ich irgendwann, daß der diesem Mork vom Ork verdammt ähnlich sieht, so aus meiner schwachen Erinnerung heraus.


    Ja, mit dem Thema Glück ist es so eine Sache, da könnte man ewig drüber diskutieren, und keiner hat Recht. ;) Ich bin jetzt z.B. völlig glücklich! :D Mit ein Grund wird wahrscheinlich sein, daß ich Hartz 4 hautnah erleben durfte, und mich wieder heraus gearbeitet habe, bis hin zu einer Festanstellung. Diese Festanstellung kommt aber quasi von "außen". :gruebel: Also ich könnte dir jetzt leider nicht Recht geben, daß Glück nur von innen kommen kann. :gruebel:;) Ich denke aber mal, daß grob gesagt Glück dann stattfindet, wenn du mit dem, was du tust, völlig zufrieden bist, quasi "glücklich" bist.

  • *lach* Ne, da verwechselst Du auch etwas, nämlich "glücklich sein" mit "zufrieden sein", das kann durchaus das gleiche sein, muss es aber nicht.


    Und Du kannst es mir glauben: In dem Moment, wo ich mein nächstes Projekt oder meine nächste Festanstellung antrete, werde ich garantiert jubeln und mich erst einmal "glücklich fühlen", wobei dann die Betonung auf "fühlen" liegt.


    Das, Glück, was ich oben gemeint habe, das nimmt einem, einmal wirklich aus sich selber heraus gefunden, auch ne eventuelle Arbeitslosigkeit oder ähnliches nicht (mehr) weg, definitiv nichts.
    Klar, das ist schwer zu begreifen, empfunden habe ich das auch noch nicht, aber ich weiß vom Verstand her, dass es das gibt.

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  • Zufrieden sein, glücklich sein, wo ist da der Unterschied? :gruebel:;)


    [textarea]Als Erfüllung menschlichen Wünschens und Strebens ist Glück ein sehr vielschichtiger Begriff, der Empfindungen vom momentanen bis zu anhaltendem, vom friedvollen bis zu ekstatischem Glücksgefühl einschließt, der uns aber auch als ein äußeres Geschehen begegnen kann, z. B. als glücklicher Zufall oder als eine zu Lebensglück verhelfende Schicksalswende. Glück darf nicht mit Glückseligkeit verwechselt werden, die meist in Zusammenhang mit einem Zustand der Erlösung erklärt und verstanden wird.[/textarea]


    Also den Zustand der Erlösung habe ich nicht, also deutet es für mich mehr in Richtung Glück. ;)

  • Zufrieden fühlt sich auch
    - jemand, der gerade einen Kontrahenten zu Brei geschlagen hat
    - jemand, der gerade erfolgreich Rache ausgeübt hat
    - jemand, der gerade erfolgreich nen Menschen missbraucht hat
    uvm.


    Würdest Du Dir von denen erzählen lassen, dass die auch glücklich sind?


    Oder anderes Beispiel: Vor ein paar Jahren hatte ich ein Projekt, welches innerhalb einiger Monate in eine Festanstellung umgewandelt werden sollte - übrigens bei einer für Bezahl-TV sehr bekannten Firma mit heute anderem Namen :mrgreen: - . Es gab dort einen sauguten Verdienst, selbst für meine Verhältnisse.
    Kehrseite: Schon nach ganz kurzer Zeit hatte ich den damit verbundenen vor allem mentalen Stress so verinnerlicht, dass ich erstmals seit rund 20 Jahren wieder Albträume von der Arbeit hatte, und das, obwohl ich eigentlich meine angestrebte und Traumtätigkeit ausgeübt hatte.


    Also, unzufrieden war ich während dieser Zeit ganz bestimmt nicht, aber genauso wenig war ich glücklich und recht froh, dass dem Kunden, wie wir alle damals schon geahnt hatten, Budget-Probs plagten und das Projekt zusammengestrichen wurde und ich raus war...ich wusste zwar, dass es erstmal vorbei war mit relativer und somit zufriedenmachender finanzieller Unabhängigkeit, aber ich war durchaus glücklich, wieder ruhig schlafen zu können.

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  • Mir ist schon klar, daß zufrieden und glücklich nicht das gleiche ist, und du willst mir jetzt sagen, daß ich nicht glücklich sei, sondern nur zufrieden? ;) Fängst du z.B. spontan und ohne Grund laut zu singen an? Ich mache das jetzt ab und zu während der Arbeit, oder wenn ich mit dem Rad wieder heim fahre. Bei mir in der Arbeit tragen ja alle Gehörschutz, da stört es keinen, wenn ich singe. :haha:;) Und ich habe auch jetzt öfter überlegt, ob ich "glücklich" bin, weil ich so einen Zustand wie jetzt noch nie in meinem Leben hatte. Ich meine jetzt meinen "Gemüts-Zustand". Ich habe auch überlegt, ob ich noch "glücklicher" wäre, wenn ich z.B. 1 Million im Lotto gewinnen würde, aber ich glaube, das würde mich "nur" reicher machen, aber nicht glücklicher. Dann wüßte ich aber auch gerne mal, was dann "wahres" Glück sein soll... :gruebel::zuck:

  • *lach* Weder will ich Dir absprechen, dass Du Dich jetzt wirklich glücklich fühlst noch will ich Dir irgendetwas davon nehmen...aber auch Du merkst schon, dass das, was ich oben angesprochen habe, nämlich "grundlos glücklich sein" doch noch etwas anderes ist, nicht wahr? ;) Da würdest Du z. B. einfach so anfangen, laut zu singen, auch wenn Du keinen Job hättest.


    Außerdem hast Du Dich getäuscht: Ist Dir noch garnicht aufgefallen, dass alle erst einen Gehörschutz tragen, SEIT Du da ab und an spontan singst? :mrgreen::lol2::lol2::haha::frech:

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    Wenn die Klügeren immer nachgeben, haben am Ende nur noch die Dummen das Sagen:gruebel:

  • Ja ja, alles nur Neid auf meine Gesangskunst! Ich war damals im Schulchor! :moep:


    Ich tue mich nur schwer mit diesem "grundlos glücklich sein", weil ich mir das irgendwie nicht vorstellen kann. :think: Glück muß immer einen wie auch immer gearteten Grund haben, meiner Meinung nach. Oder muß einen da erst der Blitz treffen, oder die große göttliche Weisheit streifen? Erklär mir mal "grundlos glücklich sein". :?::ja:;)


    Das ist für mich irgendwie so wie "grundlos einen Grund haben". :haha:;) Oder man ist bescheuert. Geisteskranke sind wahrscheinlich auch "grundlos glücklich"... :konfus::haha:;)

  • Zitat von Tom - Kurtis

    (..)Ich tue mich nur schwer mit diesem "grundlos glücklich sein", weil ich mir das irgendwie nicht vorstellen kann. :think: Glück muß immer einen wie auch immer gearteten Grund haben, meiner Meinung nach. Oder muß einen da erst der Blitz treffen, oder die große göttliche Weisheit streifen? Erklär mir mal "grundlos glücklich sein". :?::ja:;)


    Das ist für mich irgendwie so wie "grundlos einen Grund haben". :haha:;) Oder man ist bescheuert. Geisteskranke sind wahrscheinlich auch "grundlos glücklich"... :konfus::haha:;)


    Na na, nun mach das mal nicht lächerlich...wenngleich auch ich Probleme habe, mir das vorzustellen, es gibt es, und ich strebe danach; ob ich das mal erreiche, weiß ich nicht, man wird sehen.


    Was spricht dagegen, glücklich zu sein, ohne dass es einen Grund dafür gibt? Einfach so? Ich sags mal anders herum: Menschen, die nur dann glücklich (oder auch nur zufrieden) sind, wenn sie einen maßgeblichen Grund haben, tun mir leid, die nehmen sich ja jede Chance, wirklich mal Frieden, eben auch Glück, zu finden :gruebel:

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    Wenn die Klügeren immer nachgeben, haben am Ende nur noch die Dummen das Sagen:gruebel:

  • Ich muß jetzt schnell noch einkaufen, aber schnell noch was zum Thema:


    Das ist doch auch wieder völlig daneben, wenn man einfach nur so grundlos glücklich sein kann, dann kann man ja gleich Bahnhofspenner werden. Glück muß man sich wie auch immer erst erarbeiten! Und ich meine das nicht (nur) finanziell! Man muß für "Glück" arbeiten, an sich selbst, zumindest. Ansonsten kann ich auch gleich in den Wald gehen, glücklich sein, und die Bäume anschauen... ;)

  • Zitat von Tom - Kurtis

    Ich muß jetzt schnell noch einkaufen, aber schnell noch was zum Thema:


    Das ist doch auch wieder völlig daneben, wenn man einfach nur so grundlos glücklich sein kann,

    Begründe das! "völlig daneben" ist'n hilfloser Spruch, keine Begründung.

    Zitat von Tom - Kurtis

    dann kann man ja gleich Bahnhofspenner werden.

    Richtig, völlig korrekt, glücklich sein kann, muss aber nicht etwas mit Erfolg, auf welcher Ebene auch immer, zutun haben.

    Zitat von Tom - Kurtis

    Glück muß man sich wie auch immer erst erarbeiten! Und ich meine das nicht (nur) finanziell! Man muß für "Glück" arbeiten, an sich selbst, zumindest.

    Das ist nun ein gründlicher Irrtum, Tom.
    ERFOLG muss man sich erarbeiten, teilweise sehr hart erarbeiten, NICHT aber Glück!!!

    Zitat von Tom - Kurtis

    Ansonsten kann ich auch gleich in den Wald gehen, glücklich sein, und die Bäume anschauen... ;)

    Siehe oben: Völlig korrekt!!! Du hast völlig Recht, auch wenn es Dir nicht eingängig sein sollte: Um (grundlos) glücklich zu sein, muss man durchaus nicht (materiell) reich sein, man muss auch nicht zwingend bei was auch immer erfolgreich sein. Glücklich sein liegt in einem selber, sonst nirgends, wie gesagt, Du verwechselst das mit zufrieden, gar auch mit erfolgreich sein.
    Wer Erfolg hat, ist nicht automatisch glücklich...was denkst Du wohl, wie hart auch ein Robin Wiiliams sich seinen Ruhm erst erarbeiten musste, der war nämlich trotz "Mork vom Ork" kein Selbstgänger...und? War er glücklich? Offenbar eher nicht, hätte er aber nach Deiner Definition sein müssen :gruebel:

    "Geht nicht" gibt's nicht..."Gibt's nicht" geht auch nicht immer...
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    Wenn die Klügeren immer nachgeben, haben am Ende nur noch die Dummen das Sagen:gruebel:

  • Ich hatte mir zwar gestern vorgenommen, nicht mehr auf dieses Thema zu antworten, da ich merke, daß wir da auf keinen grünen Zweig kommen, und ich denke, das ist es nicht Wert, eine "Freundschaft" aufs Spiel zu setzen wegen eines solchen Themas. ;)


    Also du wirfst mir einen "hilflosen" Spruch und einen "völligen Irrtum" vor? :gruebel:;) Das ist ja ganz schön viel auf einmal, das muß ich erst verdauen. :moep:;)


    Ich zähle jetzt einfach mal wieder auf, was mir gerade so durch den Kopf geht:


    Ich kann Kritik vertragen, und ich will auch nicht unbedingt "Recht haben". ;) Von mir aus gibt es "grundlos glücklich" sein, ich kann es mir persönlich wie gesagt nur nicht vorstellen, bzw. ich kann es nicht verstehen, oder nachvollziehen. Daher begründe ich das jetzt auch mal etwas näher: ich habe das gestern gegoogelt, und drei Bücher mit dem Thema "grundlos glücklich sein" gefunden, und die Beschreibung gelesen, die dort zu sehen war. Alle drei Beschreibungen sind recht "nebulös" gehalten, und sagen im Prinzip alle was anderes. Und zwar so ein richtiges Wischiwaschi, aus dem ich nicht schlau werde. :gruebel:;)


    Ich halte "grundlos glücklich sein" für irgend so etwas wie Feng Shui, also etwas, an das man nur fest genug glauben muß. ;) Das ist wie gesagt nur meine persönliche Meinung. ;) Da es sich um ein Thema handelt, bei dem es keinerlei handfeste Fakten, knallharte Thesen, Beweise oder irgendwas in der Richtung gibt, bleibe ich bis zum Beweis des Gegenteils auch erstmal ganz stur und egoistisch bei meiner Version der Lage. ;)


    Nachtrag:


    Ach so, ja, daß Stars irgendwann durchdrehen, und sich umbringen, ist ja nichts neues, siehe M. Jackson, oder daß sie sich zu Tode saufen, oder sonstwie gewaltsam in den Tod manövrieren wie diese Winehouse, Whitney Houston, und wie sie alle heißen. Ja wären sie halt mal alle lieber einfach grundlos glücklich gewesen. ;) Das heißt also, das "Glück" auf alle Fälle was anderes sein muß. Die hätten jedenfalls recht viel Grund gehabt, glücklich zu sein. Da jetzt aber den völligen Umkehrschluß zu machen, und zu sagen, Glück(lich sein) kann nur etwas sein, das überhaupt keinen Grund hat... :gruebel::nein:;) Also ich kanns jedenfalls persönlich nicht nachvollziehen. Aber ich denke, daß es bessere Gründe für Glück(lich sein) gibt.

  • Prof. Harald Lesch von der LMU München (geboren in Gießen, Hessen) und dieser Theologe Thomas Schwarz haben sich doch mal bei Alpha Centauri (Bayern 3) über das Thema Glück unterhalten.
    War ganz interessant. Da fällt mir ein, wollte mir ja auch mal die DVDs von denen bestellen, sehe ihn sehr gerne, auch wenn die da immer bei dem Italiener in der Kneipe gehockt und philosophiert haben. :)
    Habe das immer geguckt, wenn ich nachts net pennen konnte...

  • Zitat von Tom - Kurtis

    (..)Von mir aus gibt es "grundlos glücklich" sein, ich kann es mir persönlich wie gesagt nur nicht vorstellen, bzw. ich kann es nicht verstehen, oder nachvollziehen. Daher begründe ich das jetzt auch mal etwas näher: ich habe das gestern gegoogelt, und drei Bücher mit dem Thema "grundlos glücklich sein" gefunden, und die Beschreibung gelesen, die dort zu sehen war. Alle drei Beschreibungen sind recht "nebulös" gehalten, und sagen im Prinzip alle was anderes. Und zwar so ein richtiges Wischiwaschi, aus dem ich nicht schlau werde. :gruebel:;)

    Bei meinem "Ausbruch", Tom, ging es vor allem darum, dass Du da was von "völlig daneben" geschrieben hattest. Warum?


    Zitat von Tom - Kurtis

    Ich halte "grundlos glücklich sein" für irgend so etwas wie Feng Shui, also etwas, an das man nur fest genug glauben muß. ;) Das ist wie gesagt nur meine persönliche Meinung. ;) Da es sich um ein Thema handelt, bei dem es keinerlei handfeste Fakten, knallharte Thesen, Beweise oder irgendwas in der Richtung gibt, bleibe ich bis zum Beweis des Gegenteils auch erstmal ganz stur und egoistisch bei meiner Version der Lage. ;)


    Solange Du es nicht anders weißt, bleibst Du natürlich bei Deiner Sicht der Dinge...das haben vor Dir schon ganz andere Persönlichkeiten so gehalten, und niemand wird Dir das übel nehmen, ich am allerwenigsten.
    Das Blöde dabei ist halt, dass Du Dich selber auch an anderen, neuen, oft ganz sicher überraschenden Erkenntnissen hinderst, so nach dem Motto: "Es kann nicht sein, was nicht sein darf."

    Zitat von Tom - Kurtis

    Nachtrag:


    Ach so, ja, daß Stars irgendwann durchdrehen, und sich umbringen, ist ja nichts neues, siehe M. Jackson, oder daß sie sich zu Tode saufen, oder sonstwie gewaltsam in den Tod manövrieren wie diese Winehouse, Whitney Houston, und wie sie alle heißen. Ja wären sie halt mal alle lieber einfach grundlos glücklich gewesen. ;) Das heißt also, das "Glück" auf alle Fälle was anderes sein muß. Die hätten jedenfalls recht viel Grund gehabt, glücklich zu sein. Da jetzt aber den völligen Umkehrschluß zu machen, und zu sagen, Glück(lich sein) kann nur etwas sein, das überhaupt keinen Grund hat... :gruebel::nein:;) Also ich kanns jedenfalls persönlich nicht nachvollziehen. Aber ich denke, daß es bessere Gründe für Glück(lich sein) gibt.

    Na ja, im Grunde müsstest Du Dir Deinen Standpunkt doch jetzt erst recht ernsthaft sacken lassen anstatt diesen bestätigt zu sehen, nicht wahr? Du hast doch recht exakt an adäquaten Beispielen beschrieben, dass tatsächliches Glück eben nicht zwingend auch nur irgendetwas mit Erfolg oder ähnlichem zutun haben muss.


    Ich habe übrigens nirgends geschrieben, dass Glück NUR UND AUSSCHLIESSLICH etwas sein kann, was keinen Grund hat. Wir fühlen uns oft genug glücklich aus bestimmten Gründen, Du z. B. darüber, dass Du gerade nen guten Job hast und es Dir leisten kannst, die XBOX ONE zu kaufen :mrgreen:


    Das schließt doch aber nicht aus, dass es eben möglich ist, ganz einfach ein glücklicher Mensch zu sein, OHNE dass es dafür irgendwelcher (exorbitanter) Leistungen bedarf.
    Es gibt kein Grund das irgendwie zu veralbern, nur weil man selber das für sich ausschließt, oder? In der Tat wirst Du darüber keine wirklich für rational denkende und handelnde Menschen nachvollziehbare Lösung finden, wie das "funktionieren" könnte, dieses "grundlos glücklich" sein.
    Es ist selbstverständlich nicht ganz leicht nachzuvollziehen, nachdem wir in einer Welt großgezogen worden sind und auch immer noch werden, in welcher es nunmal heißt "friss, Vogel, oder stirb" (sicher etwas übertrieben dargestellt).


    Warum soll es nicht trotzdem Menschen geben, die mit sich ins Reine gekommen, also einfach so glücklich sind und sich trotzdem für unsere Gesellschaft oder das, was wir dafür halten, einbringen?
    Oder meinst Du, dass es sich bei solchen Menschen zwingend um genauso ausgegrenzte wie. z. B. Alkis oder Penner zu handeln hat? Ist das etwa nicht gesellschaftsfähig? Darf es einfach nicht sein?


    Jedenfalls gibt es keinen Grund, das irgendwie auszuschließen, ebenso wie es auch keinen Grund gibt, zu bestreiten, dass man eben auch aus tatsächlichen (persönlichen) Gründen, erfolgreichen Taten/Leistungen, was auch immer, glücklich sein kann, oder?

    "Geht nicht" gibt's nicht..."Gibt's nicht" geht auch nicht immer...
    Wer will, findet Wege, wer nicht will, sucht Gründe...und der Mensch ist Weltmeister im Erfinden von Gründen :mrgreen:

    Wenn die Klügeren immer nachgeben, haben am Ende nur noch die Dummen das Sagen:gruebel:

  • Ich schließe es ja nicht aus, aber wie gesagt glaube ich persönlich nicht dran. Wie gesagt gibt es da sicher, daß manche grundlos glücklich sind. Ich glaube aber nicht, wie gesagt:


    ich



    glaube nicht



    daß wahres Glück nur in grundlosem Glück bestehen kann.


    Und nochwas: ich bin der ungläubige Thomas. Ich glaube erst, wenn ich den Finger in die Wunde gelegt habe!!! Sollte mir eines Tages das grundlose Glück persönlich begegnen, werde ich dir davon sofort berichten! :ja:;)

  • Nachtrag:


    Also ich sage nicht:


    ich weiß, daß es das nicht gibt, sondern ich sage: ich glaube nicht, daß es das gibt! Und zwar ich! Also ich glaube nicht dran. Du glaubst dran. Da habe ich ja nichts dagegen, ich sage nur, daß ich nicht dran glaube. ;) Ich halte sie wie gesagt leider für etwas daneben, die Theorie vom grundlosen Glück, und Sorry, es ist leider nur eine Theorie, weil es etwas ist, das man nicht beweisen kann. ;) Ich halte aber niemand "für daneben", der an diese Theorie glaubt! Also glaub ruhig dran, ich finde das ja an sich eine recht nette Sache, an sowas zu glauben. ;) Das daran glauben halte ich ja nicht für daneben, sondern die Theorie an sich. ;) Mir steht es auch nicht zu, jemanden deswegen für daneben zu halten, das tue ich auch nicht. Also lieber Nordmann, auch wenn ich nicht an diese Theorie glaube, schmälert das in keinster Weise meinen Respekt dir gegenüber!!! :knuddel::D