Wechsel der Windows-Version

  • Bei mir hat gestern eine Revolution stattgefunden. :eek: Naja, eine kleine. Habe meine Windows-XP-Zeit für beendet erklärt, und auch meinem Internet-PC eine neue Win-Version verordnet: Win7 Proff. in 64 bit. Bei der Gelegenheit gabs für den PC gleich noch eine zweite, neue SSD und einen neuen Virenscanner (Antivir14 von Gdata). Gleich auf zweien der HDs, welche auf diesem PC im Wechsel liefen, gab es irgendwelche Unregelmäßigkeiten. Der Inetzugriff erfolgte erst nach mehreren Sekunden, Firefox hängte sich mehrfach auf, der Virenscanner mußte auch erst zur Arbeit überredet werden - da hatte ich den Kaffe auf. In solchen Situationen will ich gar nicht erst wissen, was denn los war. Aus Gründen der Sicherheit wird alles plattgemacht oder aber - wie gestern - gleich Neues installiert. Macht auch mehrfach Sinn: Im März 2014 wird der Update-Service für WinXP von Microsoft eingestellt - dürfte/müßte inzwischen bekannt sein -, im Laufe der nächsten Monate war also eh' die Umstellung fällig. Dann sind die Preise bei SSDs inzwischen derart gesunken, dass man bei 128 GB-HDs auf 0,65 € pro Gigabyte kommt. Der Wechsel von XP auf Win7 ermöglichte auch die Versionssprünge im Internet-Explorer von 8 auf 10, das ist fast alleine ein Grund zum Wechseln, selbst dann, wenn man hauptsächlich den Firefox benutzt. Sodele - jetzt also fast alles neu im Frühjahr, mit hammerschnellem Laden des Win-Betriebssystems! :mrgreen: Ladet ihr noch von "normaler" Hd? :eek: Mein - fast - aufrichtiges Beileid. :twisted::twisted:
    Gruß, raubgräber
    PS: Möchte wirklich nicht arrogannt rüberkommen, hoffe, ein kleines bischen Spott ist noch akzeptabel. :gruebel:

  • Bei mir bootet schon ca. seit Neujahr nichts mehr von normalen Festplatten :mrgreen:


    Naja, Filme, Spiele und Musik liegen immernoch auf normalen Festplatten, aber ich will auch erstmal sehen wie das mit der Langlebigkeit von SSDs ist...

  • Zitat von ZaeBoN

    ......... aber ich will auch erstmal sehen wie das mit der Langlebigkeit von SSDs ist...


    Dieses Thema ist inzwischen durch. Das war mal interessant, als die ersten SSDs rauskamen, so mit 20 Gigabyte. Anfangs gab es ja auch noch solche mit IDE-Schnittstelle (Was ist das denn? :eek: ) Damals waren Befürchtungen berechtigt, aber seitdem sind mehrere Generationen bei SSDs durch. Ein klares Wort: Auf welchem Medium, von Floppys angefangen, über Streamer, CDs, DVDs, HDs bis zu externen "Sicherungs-Platten", sprich: USB-HDs und USB-Speichersticks sind die Daten am längsten sicher? :gruebel: Naaaa???? :ka:
    Falsch! Richtig: auf qualitativ guten USB-Sticks. Und da drin sitzt technisch gesehen (fast) nichts anderes als in SSDs. Wie lange garantieren Hersteller "normaler" Festplatten für die Sicherheit der Daten? :gruebel: Aber nicht mit der Garantie für die Hardware selbst, bzw. der Gewährleistung dafür verwechseln! Naaaa??? :ka:
    Falsch! Richtig: max. 1 Jahr! Wielange wird bei guten Sticks garantiert, das sind aber nicht die aus dem Sonderangebot!? :gruebel:
    Zehn Jahre und mehr! :mrgreen: Wie isses bei CDs u DVDs? Bei professioneller Lagerung - das ist aber nicht der Wohnzimmerschrank - mag das vielleicht 5 Jahre gutgehen, danach wirds fraglich. Also, das Beste, was man seinen Daten antun kann, wenn man nicht zu Tricks greift wie: Alle 2 Jahren umkopieren auf ein neues Medium, ist ein schweineteurer USB-Stick, der 5x soviel kostet wie der von der Tankstelle, oder halt eine qualitativ gute SSD. Unbenommen ist natürlich das Preisproblem bei diesen Dingern. Bezahlbar geht bis 128 GB, auch die 256 GB kann man sich durchaus schon leisten. Alles drüber geht exponentiell nach oben. Sehr große Datenmengen wie viele Filme oder Unmengen an Urlaubsfotos müssen also nach wie vor auf mechanischen HDs bleiben. Daten lieben aber die SSDs! :klatsch: Gruß, raubgräber

  • Wißt ihr, was heute eine Windows 7 Version kostet?
    Na? Erst mal kurz überschlagen.......und danach erst nachsehen!
    29 Euronen! Ein Win7 sogar Professional und dann noch in 64 bit. Ist dann zwar so'n OEM-Produkt, meist mit "Dell" gelabelt, aber was solls? Ist eine vollständige Win-Version. Keine Probs mit Aktivierung oder Updates. Gibts wo? Noch 'ne d.... Frage:
    Beim größten Computer-Ersatzteil-Händler in Deutschland, fängt mit "e" an. :lol:
    Muss weg, die Computer-Einzelteile sind gekommen u Mittag gibts auch: Keine Gurken, aber Pilze...
    Gruß, raubgräber

  • Ja, W7 wird momentan verhökert. Ich habe damals für eine OEM-Version noch über 100 Euro gezahlt. Das Problem bei diesen OEM-Versionen ist bloß, daß du den offiziellen Windows-Support nicht nutzen kannst. :nein: Dafür ist der Verkäufer der OEM-Version zuständig. Original Equipment Manufacturer. Den Manufacturer brauchst du aber nicht fragen... :nein:;)

  • Auf meinem W7-OEM geht das Windows Backup nicht. Das bricht immer mit einer Fehlermeldung ab wie: 129684345345 also eine ewig lange Nummer (oder so ähnlich). Wenn ich diese Fehlermeldung google, kriege ich 5 verschiedene Antworten, die ich alle schon ausprobiert habe, und keine hilft. Ich könnte diese Fehlermeldung auch direkt an den MS-Support schicken, aber da werde ich nicht geholfen, weil da muß man die Seriennummer eingeben, und da sagen die gleich, daß ich eine OEM-Version habe, und daß ich da gefälligst zum Teufel gehen soll... :haha:;)

  • Ich hab' mir dein spezielles B-Prob notiert und werde in den nächsten Tagen denjenigen, den ich kenne... :mrgreen: fragen. Aber schon vor einigen Tagen hast du mit deinem Backup-Gestrampel mein Aufsehen erregt, neulich, als die zweite Online-Runde anstand und du an deinem Compi nicht ran kamst, weil der gerade......
    Da frage ich mich schon, was für'n Umstand du da betreibst - falls du nicht täglich extrem wichtige und gigabyte große neue Datenbestände erzeugst.
    So mache ich das bei meinen Compies: Sobald eine Hd mit einem Win-System komplett neu bespielt ist, fertige ich ein erstes Backup mit "Acronis True Image" an. Sind dann alle notwendigen Progs danach auch noch installiert, gibts noch eine zweite Imagedatei. Sollte das Win in den ersten Monaten korrumpiert sein, wird das zweite Image rekrutiert, später das erste I, und die Progs, die dann eh veraltet sind, halt neu aufgebracht. Die Images liegen übrigens auf einer Qualitäts-3,5"-Hd und die wieder still im Regal. Und die Daten, egal welcher Art auch immer, liegen immer auf einer hinteren Partition, und wenn ich mal Lust dazu habe, schiebe ich die auf eine CD und gut ist's.
    Und warum opferst du Stunden für regelmäßige Backups?
    Gruß, raubgräber

  • Auf meinem alten Stand-PC hatte ich Windows 7 OEM nachgerüstet, da ist jetzt XP, Vista und 7 drauf. ;) Und da ging das Windows-Backup nie. Den PC benutze ich aber jetzt nicht mehr, jetzt habe ich ja meinen neuen W8 Gamer Stand-PC, da geht das Windows-Backup. Ich mache aber zusätzlich jeden Tag mit Acronis ein komplettes Backup des gesamten PCs, weil sich ja bei mir ständig was ändert am PC.

  • Ach du dickes Ei! :eek: Jeden Tag komplett.....weil sich täglich was ändert...?!?! Was ändert sich denn da so? Täglich 'ne andere Festplatte? Oder täglich ein anderes Office-Programm installieren? Täglich 150 Fotos retuschieren und archivieren? :gruebel: Mensch, Tom! Wenn du an der Hardware nichts Gravierendes änderst, also nicht dauernd andere Grakas einbaust, sondern nur 'ne gewisse Mengen an Daten neu erzeugst, rsp. bearbeitest, dann solltest du dieses Dauergefummel mit vollständigen Backups lassen. Kratzt dir eigentlich wöchentlich das Windows-System ab? Oder grast du täglich mit deiner Platte, auf welcher sich alles Wichtige befindet, die tief-schwarzen Seiten im Inet ab? Lass das Gefummel. Die Daten, egal welcher Art, gehören NICHT auf die gleiche Partition, auf welcher das Winsystem liegt. Es wird dir ja wohl hoffentlich möglich sein, erstens eine eigene Systematik zu erstellen, will sagen, eigene Ordner auf der Partition D: zu erzeugen, und zweitens deinem Office-Prog und deinem Bildbearbeitungsprog zu sagen: ne....keine Standard-Daten-Ablage auf C: wie du das möchtest, sondern so, wie ich das möchte, nämlich da und da und dort und vor allem auf D: ! :evil::motz::moep:
    Und diese Daten, die sicherst du fix auf einen USB-Stick und gut ist's. Einmal im Monat ein Acronis-Image, das langt. Du betreibst doch mit deinem PC nicht die Datenverarbeitung auf dem Tower des Frankfurter Flughafens und auch nicht den der Frankfurter Börse! Alles etwas im Rahmen halten. Und falls du doch auf schwarzen Seiten im Inet unterwegs sein mußt, dann frag' mich mal, wie man das sozialverträglich schafft. Soz.-verträglich für deinen Compi wohlgemerkt.
    Gruß, raubgräber

  • Ja ja, ich weiß schon, man soll eine Partition für Windows machen, und eine für die eigenen Dateien. Und dann muß man nur noch... :gruebel:;)


    Ich mach halt jeden Tag ein komplettes Backup der Festplatte, bevor ich lang rumfummle, das geht auf meinem neuen PC in einer halbe Stunde, auf eine externe USB 3.0 Festplatte. Das macht Acronis mittlerweile automatisch... :D;)

  • Zitat von Tom - Kurtis

    Und dann muß man nur noch... :gruebel:;)


    Grübel.......sag mal so: Über Grundkenntnisse im Umgang mit Windows verfügst du aber schon, ja? :gruebel:
    Wie man einen Ordner anlegt, Daten kopiert oder verschiebt, wie und wo man dem Office-Paket sagt, welches der Speicherort für Dateien sein soll (unter "Extra's" / "Optionen").......... :eek::eek:
    Bei den heutigen PCs sind in aller Regel Riesen-Trümmer als Hds verbaut. Kann mir nicht so recht vorstellen, dass eine Firma die derart ausliefert, dass dort nur eine einzige Partition besteht, nur die Win-P.! Häufig gibts da noch "ganz hinten" eine kleine, ca. 5 bis 10 GB große P, welche für Recovery's gedacht ist u in der Regel randvoll ist. Sollte das so sein, dann lösche die. Du machst ja Backups, bis der Arzt kommt, also brauchst du sowas nicht auch noch. Funktioniert übrigens eh nur, wenn die Win-Version keine allzu großen Schaden hat. Hatte ich erst letzte Woche: die Win-P war desturbt, das von Fabrik vorgesehene Recovery außer Funktion, weil das Rec-Prog mit dem Partitionierungs-Schaden nicht umgehen konnte! Super durchdacht! :lol2:
    Dann nimmst du ein Prog zum Partitionieren, da gibt es diverse, auch als Shareware. Selbst nehme ich Acronis Disk Direktor 11, aber das ist - wie gesagt - nur eines von mehreren. Mit dem Disk Direktor gehts halt einfach u zuverlässig. Iss klar, ist ja auch ein Linux-Prog! :cool: Sollte also kein Platz für eine Daten-P sein, dann wird die Win-P einfach in der Größe geschrumpft (Dateigröße verändern) und auf dem freien Platz 'ne neue P angelegt, dabei auf das D-Format "NTFS" achten u gleich den Namen "Daten" eintragen. Fertig ist's.
    Täglich eine halbe Stunde - Automat hin un nochmal hin und nochmal, egal...., Hauptsache, kein Zurück. Dafür lieber einen USB-Stick einstöpslen (oder drin lassen) und in einem Rutsch nur die Daten rüberschieben.


    Die Computer-Industrie, also derjenigen davon, welche für Home- und proffessionelle Büroausrüstung zuständig ist, sieht und schätzt ein Zubehörteil besonders gerne, weil es so oft verkauft wird: Die externen USB-Hds. Mit denen läßt sich noch gutes Geld verdienen! Warum? Die müssen auch so oft verkauft werden! Es ist dasjenige Teil, welches von allen PC-Komponenten am häufigsten defekt wird! :eek::evil: Und das wird dann als "Sicherheits-Medium" verkauft. Ja, das ist ja so lustig. Vor allem, bis sich das mal rumgesprochen hat, und manche lernen eh' nur ganz langsam. Das sagte ich schon mal an anderer Stelle: Die drei Großkonzerne, welche den Löwenanteil an HDs herstellen, sagen mit schöner Übereinstimmung, dass sie max. ein Jahr für den Erhalt der Daten auf klassischen Hds garantieren. Bei qualitativ guten USB-Sticks geben deren Hersteller zehn Jahre und mehr! Aber lass 'ma, niemand muß in allen Bereich sich klug verhalten.....Ich weiß, dass ist jetzt nicht "nett" formuliert, aber da kann man sich schon die Haare raufen, wenn man ein ganzes Volk voller Begeisterung hinter diesen angeblichen "Sicherungs-Usb-Dingern" herlaufen und auf die Werbung reinfallen sieht.
    Gruß, raubgräber

  • Zitat von raubgräber

    Die externen USB-Hds. Mit denen läßt sich noch gutes Geld verdienen! Warum? Die müssen auch so oft verkauft werden! Es ist dasjenige Teil, welches von allen PC-Komponenten am häufigsten defekt wird!


    Da sind aber die gleichen Festplatten drin wie in den PCs, oder täusche ich mich da. :gruebel:;) Ich habe mir sogar mal eine externe USB-Festplatte gekauft, das Gehäuse weggeworfen, und die Platte in meinen PC eingebaut, weil das billiger war als die gleiche Festplatte als "interne" Version. ;)


    Ja, gut, ich habe ein paar Partitionierungsprogramme, und auch schon mal ab und zu was partitioniert, das geht ja sogar mit Windows ab Version 7, und ich weiß auch, daß jeder kluge PC-Mensch seine Daten trennt, so wie man den Müll sortiert und trennt. :haha: Aber trotzdem will ich nicht lange rummachen und irgendwelche "eigenen" Dateien auf einer "eigenen" Partition speichern, weil es immer Programme gibt, die grundsätzlich irgendwo speichern, aber nicht da, wo du deine "eigenen Dateien" hinverschoben hast. Und bevor ich mir das antue, speichere ich einfach radikal alles in einem kompletten Backup. Was ist dagegen einzuwenden? Das ist halt die Holzhammermethode. :smilewink:

  • Zitat von Tom - Kurtis

    Was ist dagegen einzuwenden?


    All das, was ich oben geschrieben habe und noch mehr. Datenunsicherheit müßte als Argument doch ganz alleine reichen - oder betrachtest du dieses stundenlange Gestrampel als sinnvollen Zeitvertreib? Du könntest täglich viel Zeit sparen und deine Daten wären wirklich sicher. Und jetzt frag dich mal, warum solche USB-Hds so billig sind, wie du selbst schon beschrieben hast! :motz: Dafür gibts natürlich Gründe..... Die Zeit von einem oder zwei deiner üblichen täglichen Backups reicht für die Umstellung aus, und anschließend sparst du Zeit ......ACH JA, TOM , und Strom ! :klatsch: - und die Daten sind wirklich sicher. Gib dir einen Ruck, tu nicht immer was für andere - Handbuch übersetzen - sondern auch mal was für dich.
    Gruß, raubgräber

  • Zitat

    ein Jahr für den Erhalt der Daten auf klassischen Hds garantieren


    Das kann ich jetzt ehrlich gesagt nicht ganz glauben. :gruebel: Ich habe ja nur "klassische" HDs, bis auf eine 20 GB SSD. ;) Die Festplatte wurde doch immer als das sicherste Medium gepriesen. In allen Servern des Internets laufen "nur" Festplatten. ;) Wohingegen USB-Sticks gerne mal komplett weg sind. ;) Also mir ist das noch nicht passiert, aber ein Kollege im Kaufhaus Wahrenwert hatte schon mindestens drei USB-Sticks abschreiben können.

  • Zitat von Tom - Kurtis

    Das kann ich jetzt ehrlich gesagt nicht ganz glauben..


    LIes' regelmäßig die "c't", dann glaubst auch du es. Im Übrigen ist es auch keine Glaubenssache. Die von dir angeführten 3 Stück Ausfälle von USB-Sticks sind völlig untauglich, sowohl als evtl. Beweis, als auch nur für eine mehr gefühlte Hochrechnung. USB-Sticks können auch Defekte erleiden, wenn man sie falsch behandelt. Sie mögen z.B. keine Elektro-Schocks durch Elektrostatik, auch beim nicht durch das WinSystem angemeldeten Abziehen eines Sticks bei laufendem Compi kann was kaputt gehen, mechanische Gewalt (verkehrtes Einstecken) mögen sie nicht, und dann gibt es durch den Dauerpreisdruck im PC-Bereich ja auch Billig-Teile.... :naughty:
    Überlege dir auch mal, warum in Serverparks von Firmen, welche (die Parks) unter Hochsicherheitsanforderungen stehen, Festplatten nach einem Jahr Betriebsdauer ohne Rücksicht auf die noch einwandfreie Funktion rausgerupft und in den Container gedonnert werden (nachdem die Daten geschreddert wurden). Das muß auch Gründe haben. Na? Welche könnten das sein... ? :gruebel:
    Gruß, raubgräber

  • Gut, dann muß ich jetzt mal bemerken, daß ich zwar schon seit dem C64 Backups mache wie ein Blöder, denn schon damals wurde mir gepredigt, daß ich alles, was ich auf Disketten speichere, doppelt speichern muß, weil ja Disketten wie alle Speichermedien (damals gabs nur Disketten als Speichermedium ;) ) schon bei der Herstellung defekt seien, und eine Lebensdauer von 5 Minuten hätten. ;) Was war das Ergebnis? Ich hatte wirklich jede Diskette doppelt, und bald einen beachtlichen Stapel Disketten im Keller. Und der Gang zu allen Geschäften nach Disketten-Sonderangeboten war Pflicht. Ich war ja damals in Aachen, und weiß noch, daß die sogar aus Holland angereist sind, wenn einer der örtlichen Supermärkte wieder mal Disketten im Angebot hatte.


    Auch später wurde mir der Begriff Backup eingehämmert, und mach mal ein komplettes Windows-Backup auf 5 1/4 Zoll Disketten. :haha:;) Jetzt weiß ich auch, daß Festplatten schon bei der Auslieferung defekt sind, und/oder nach 5 mal starten ihren Geist aufgeben, Festplatten sind die unsicherste Baugruppe eines PCs.


    Irgend ein anderer hätte mal behauptet, daß heutige Festplatten selbst im Dauerbetrieb in Servern jahrelang ohne Ausfall laufen würden, aber der muß wohl besoffen gewesen sein. ;)


    Und nach all dem langen Geschwafel möchte ich abschließend noch zum Kern meines Geschwafels kommen: in meinem ganzen PC-Leben brauchte ich nicht einmal irgend ein Backup...


    Vielleicht hatte ich einfach nur Glück, oder ich rede jeden Tag morgens mit meinem PC, und begrüße ihn, so wie man mit seinen Topfpflanzen reden soll, dann wachsen sie besser. :ja: Oder vielleicht ist es einfach nur Murphys drittes elektronisches Gesetz:


    Machst du immer Backups, wirst du nie eins brauchen. Machst du auch nur einmal kein Backup, werden sofort alle Daten gelöscht werden.

  • Ach ja, noch ein Nachtrag zu der Sache:


    Ich mache ja jeden Tag ein komplettes neues Backup. Das alte Backup wird gelöscht. Ich habe also jeden Tag immer den kompletten neuesten Stand gesichert. Ich weiß also jeden Tag, ob meine Sicherungsfestplatte noch geht. Sollte sie morgen bei der täglichen Sicherung ihren Geist aufgeben, würde ich sofort eine neue kaufen. Sollte in dem Moment, wo ich in den Laden renne, und eine neue kaufe, auch noch meine Festplatte im PC ihren Geist aufgeben, würde ich das Hobby wechseln... :ja::haha:;)

  • Zitat von Tom - Kurtis

    Jetzt weiß ich auch, daß Festplatten schon bei der Auslieferung defekt sind, und/oder nach 5 mal starten ihren Geist aufgeben, Festplatten sind die unsicherste Baugruppe eines PCs.


    Unter einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Thema stelle ich mir etwas anderes vor. Falls du mich damit - "...Festplatten sind..." zitieren wolltest, hast du falsch zitiert. Ich sprach von USB-Hds, das ist nun mal was anderes als die Eingebauten.

    Zitat von Tom - Kurtis

    Irgend ein anderer hätte mal behauptet, daß heutige Festplatten selbst im Dauerbetrieb in Servern jahrelang ohne Ausfall laufen würden, aber der muß wohl besoffen gewesen sein. ;)

    So wirds gewesen sein! Spätestens in der großen, weiten Welt des Inet wird für es für (fast) jede These Anhänger geben....! Ach, jetzt hätte ich doch beinahe die Stammtische übersehen. Übrigens Server: Es gibt auch hier "solche und solche". Ein Server bei der Lufthansa in Frankfurt wird anders gewichtet und behandelt als einer in einer Zahnarztpraxis. Auch das noch: Ein Server ist nicht unbedingt von einer besonderen Hardware her als Server anzusehen. Ein Server wird in erster Linie kraft Definition zu einem Server. Will sagen, da können zehn identische Compis rumstehen, auf einen von denen zeigt man mit dem Finger und der ist es dann.

    Zitat von Tom - Kurtis


    Und nach all dem langen Geschwafel möchte ich abschließend noch zum Kern meines Geschwafels kommen: in meinem ganzen PC-Leben brauchte ich nicht einmal irgend ein Backup...

    Falls das keine ironische Bemerkung sein sollte, was ich von hier aus nicht erkennen kann: Da bin ich jetzt aber sehr gespannt, ob du nun endlich die Konsquenz daraus ziehst, und den völlig übertriebenen Aufwand deiner unnötig vielen und langen BUs unterläßt, bzw. abwandelst.
    Gruß, raubgäber