Autofahren

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Tom - Kurtis
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Autofahren

Beitragvon Tom - Kurtis » 19.07.2013, 16:06

Na gut, dann eröffne ich mal ein neues Thema.

raubgräber hat geschrieben:Zum Thema "Schnellfahren und Gefahren" fällt mir auch was ein. Dafür sollten wir aber am besten einen eigenen Fred eröffnen, eine Debatte könnte dauern.....Nur in Kürze: Aus meiner Sicht ist nicht ein Schnellfahrer das Problem, sondern die Blinden, welche ohne Blick in den Rückspiegel oder aber gar ganz gewollt, die Spur wechseln. Schnellfahren ist nicht verboten, ein unkontrollierter Spurwechsel, Schikane und bewußte Verkehrsgefährdung schon.
Gruß, raubgräber


Nein, da dauert gar nichts lange. :nein: ;)

Da fällt mir meine Schwester ein, die prinzipiell auf der Autobahn Stempel fährt, also Vollgas! Würde das Auto 400 gehen, würde sie 400 fahren, ist ja nicht verboten, oder? :think: Und hast du schon mal was von 130 Richtgeschwindigkeit gehört? Die gilt überall! Du hast automatisch Teilschuld bei jedem Unfall, wenn du schneller fährst!!! :ja:

Jedenfalls regte sich meine Schwester furchtbar über die 120-Fahrer auf, und sagte, die sollen doch auf der Landstraße bleiben, wenn sie 120 fahren wollen. :haha: Ja, dieses Tempo 100 auf allen Landstraßen ist schon eine wahnsinnige Verletzung der Menschenrechte, und verstößt gegen die Genfer Konvention!

Jetzt mal im Ernst: du erwartest, daß alle auf der Autobahn deine Geschwindigkeit von 230 richtig einschätzen können, und schön brav warten, bis du vorbei gerauscht bist? Haben die nicht auch "freie Fahrt für freie Bürger"? Bzw. freie Wahl des Fahrstreifens? Tempo 200 ist auf deutschen Autobahnen bei der heutigen Verkehrsdichte einfach nicht drin. Und die Autobahn gehört nun mal nicht den wenigen Rasern, sondern allen, auch wenn jemand mit 100 fährt, und dabei einen LKW überholt.

Selbst wenn ich um 4 Uhr Früh auf der A3 in die Arbeit fahre, würde ich auf den 11 Kilometern keine 200 zusammenbringen, so dicht ist der Verkehr.

Da habe ich im Fernseher auch mal einen "lustigen" Typen gesehen, der Porsche fährt, grundsätzlich Stempel. Der meinte allen Ernstes, daß die 300 fahrenden Porsche-Fahrer die sichersten Autofahrer wären. :lol2: Wohingegen alle mit weniger natürlich die absolute Verkehrsgefährdung darstellen. :ja: :haha: Das ist so, als würde man sagen: wer im Wald mit einer brennenden Fackel rumrennt, schützt den Wald vor Waldbränden, wohingegen Feuerwehrleute ein absolutes Risiko darstellen... :haha:

Nachtrag:

Es wird ja wohl niemand die Gesetze der Physik leugnen können, und je höher die Geschwindigkeit ist, um so höher ist der Bremsweg, und zwar gleich drastisch, um so kürzer ist die Zeit, die zur Reaktion zur Verfügung steht, um so größer ist die Gefahr, daß dein Auto wegen Nässe, Fahrbahnbelag, sonstigen Witterungseinflüssen und was ich da sonst noch alles aufzählen könnte, in eine unkontrollierbare Situation kommt, und so weiter. Wenn dir bei Tempo 200 ein Reifen platzt oder Luft verliert, ist Ende, und so weiter, also ich könnte da ewig weiter erzählen...

Aber dann kommen die Schuhmachers mit ihren Mercedessen, BMWs, Audis und sonstwas daher, und erklären mir ihre eigene Physik... Die ich zwar amüsant finde, aber es geht im Straßenverkehr um Leben und Tod! Das ist kein Spielplatz und keine Rennbahn! Da werden Waren transportiert, und da fahren auch ganz normale Menschen, die die gleichen Rechte haben.

Noch ein Nachtrag:

Schnellfahren ist nicht verboten, das hast du schon richtig erkannt. Bloß daß 130 Richtgeschwindigkeit gilt, und wenn du mit deutlich mehr anrauschst, und dir einer reinzieht, und du nicht mehr bremsen kannst, bist du automatisch mit Schuld. :ja:

Unkontrollierter Spurwechsel? Für dich ist "unkontrolliert", wenn du bremsen mußt, weil vor dir einer überholt. Der kann aber nicht deine Geschwindigkeit einschätzen, und mit sowas mußt du immer rechnen, weil es auch nicht verboten ist, zu überholen. ;)
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Re: Autofahren

Beitragvon Tom - Kurtis » 19.07.2013, 19:46

Wichtig:

Das ist nur meine persönliche und unmaßgebliche Meinung! Ich will damit auch niemanden irgendwie "angreifen" oder sonstwas. :nein: Es hat ja jeder seine eigene Meinung, und man kann ja darüber reden...
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Re: Autofahren

Beitragvon Klara Soft » 20.07.2013, 8:34

Ich persönlich fahre auch immer recht schnell. Ich HASSE einfach alle Langsamfahrer! :rolleyes: Damit meine ich aber meist Leute, die nicht mal die maximale Höchstgeschwindigkeit von beispilesweise 100 km/h einhalten und nur 70 fahren. Sowas hasse ich einfach. Ansonsten fahre ich aber auch mal etwas schneller als 100 auf der Landstraße. Das mache ich aber natürlich nur, wenn wirklich fast kein weiteres Auto in Sicht ist!

Auf der Autobahn sollte man sich auf jeden Fall aun eine vorgegebene Höchstgeschwindigkeit halten. Solche Schilder stehen da ja manchmal und wenn man DANN erwishct wird, wird's teuer. Wenn dann Richtgeschwindigkeit von 130 gilt darf man ja auch schneller fahren, theoretisch so schnell was das Auto hergeben kann. Raser von 2000 und mehr kann ich aber auch nicht nachvolziehen, damit gefährdet man sich selber doch auch... :zuck: Ich fahre meistens auch schnller als die Richtgeschwindigkeit, ist ja eigentlich nur in Deutschland erlaubt, soweit ich weiß, so schnell zu fahren wie man will, mit Ausnhame der Höchstgeschwindigkeitsschilder, die es vorgeben. Das schnellste was ich mal auf der Autobahn gefahrne bin, war 180 km/h, das war aber mit einem BMW, 6 Gänge, meiner Fahrschule... :haha: Sonst bin ich auch mal an die 170 gefahren. Es kommt halt immer darauf an WIE die Verkehrssituation ist. Wenn man freie Bahn hat oder wenig Autos und dreispurig ist klar, dass ich da nicht unbedingt mitt schlappen 100 rumfahren muss, damit behindere ich auch andere, hinter mir fahrende Autofahrer, die Auf jeden Fall überholen. Das gilt auch übrigens für Landstraßen! Da kann ich dann auch mal 130 und deutlich schnller fahren (Autobahn).

Wie schnell man fährt ist IMEMR abhängig von:
Wetterlage
Geschwindigkeitsbegrenzung
Verkehrslage
Vermögen des Fahrers!!!

Deswegen spielen bei guten Wetter besonders der letzte Punkt dafür, dass der Fahrer der zu schnell gefahren ist, dass er Schuld ist. Denn man kann schneller reagieren, wenn das Auto langsamer fährt. Wenn man sehr schnell fährt hat man enormen Gegnwind und man muss ishc wahnsinnig konzentrieren, dass jetzt nichts passiert!

So viel dazu!
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Re: Autofahren

Beitragvon Tom - Kurtis » 20.07.2013, 8:52

Ja, ist schon mal ein guter Ansatz. :D Und ich weiß schon, daß das ein heikles Thema ist, an dem schon Ehen zerbrochen sind und so weiter, und wo es kein "Ergebnis" oder Konsens geben wird. Ändern wird sich sowieso nichts. :nein: Ich wollte auch nur mal meine Meinung gesagt haben, man möge mir das verzeihen... :anbet:
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Re: Autofahren

Beitragvon raubgräber » 20.07.2013, 10:44

Das war abzusehen: Schon die ersten Beiträge zeigen, wo die grundlegenden Probleme liegen.
Eines davon ist die Intoleranz, was nach meiner Einschätzung besonders bei uns Deutschen sehr verbreitet ist. Nur das, "was ich tue und wie ich es tue", ist richtig, und anderes kann nicht nur verteufelt werden, es muss sogar....... :evil:
Ein anderes gP ist dieses hier, und jetzt mal bitte mitdenken: Wer kann mit Kopfsprung vom 10-Meter-Brett springen? Wer kann die 100 m in 11 Sek oder weniger laufen? Wer kann auf Anhieb eine Fünf-Satz-Aufgabe lösen? Wer spricht mehr als drei Fremdsprachen flüssig? Wer kann sich mehr als zehn 6-stellige Zahlen merken? Usw., usw....... In diesem Bereichen gelingt es noch, manchen "lieben Leuten" die Bekenntnis abzuringen, dass sie etwas nicht oder nicht so gut können. Aber...
ABER BEIM AUTOFAHREN, ja, da können alle alles und das noch besser als andere! Und weil das so ist, gilt natürlich nur ihre eigene Auffassung, nur die ist richtig, und wer es anders macht, wird nach Wahl und Gelegenheit mit verbaler Agression, Hupen, Stinkefinger-Zeigen, Lücke-Schließen, Abdrängen, Schikanieren (linke Bahn besetzt halten z.B.) bedacht oder bestraft. Auf die Idee, dass auch beim Autofahren die Fähigkeiten unterschiedlich sein könnten, und der eine noch mit 200 km/h sicher fahren kann, während z.B. eine Mutter (Obacht: ist nur ein willkürliches Beispiel), die ihr hinten sitzendes Kind vom Haus zu dem 1 km entfernt liegenden Kindergarten kurvt, bereits bei Tempo 45 in engen Wohnstraßen bis zum Kragen hin belastet sein kann, kommt kaum jemand.
Das nur mal in Kürze, alles gewillkürte Beispiele, und auch nur für einige gPs.
gruß, raubgräber

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Re: Autofahren

Beitragvon Tom - Kurtis » 20.07.2013, 10:52

Lieber raubgräber, ich möchte jetzt nicht, daß wir uns wegen eines solchen oder auch anderer Themen in die Haare kriegen. ;) Du hast natürlich Recht, daß jeder unterschiedliche Fähigkeiten und so weiter hat, auch beim Autofahren. Und sag mir ruhig deine ungeschminkte Meinung, ich verkrafte das schon. :D

Ich möchte vielleicht noch anmerken, daß es tatsächlich "sicherer" wäre, wenn alle!!! 200 fahren würden. Also wenn alle die gleiche Geschwindigkeit hätten. Haben sie aber nicht... ;)
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Re: Autofahren

Beitragvon ZaeBoN » 20.07.2013, 12:17

Klara Soft hat geschrieben:Damit meine ich aber meist Leute, die nicht mal die maximale Höchstgeschwindigkeit von beispilesweise 100 km/h einhalten und nur 70 fahren.

Naja, dafür ists aber die maximal erlaubte Höchstgeschwindigkeit, und nicht die Pflichtgeschwindigkeit, an die sich alle halten müssen.

200, so schnell fährt mein Auto nicht mal, selbst "bergab mit Rückenwind, die Polizei im Nacken und zuhause steht das Mittagessen auf dem Tisch" wie ein Kumpel von mir so schön sagt :mrgreen:
Aber eben dieser Kumpel fährt einen BMW mit 260 PS. Nachts um 03:00 Uhr mit knapp 300 über die leere Autobahn fegen, das ist schon mal eine Erfahrung der etwas anderen Art :eek:
Den Rückweg durfte ich dann fahren, ich hab mich aber "nur" bis 230 getraut. Das tolle ist, diese Autos sind für solche Geschwindigkeiten gebaut. Da sitzt du drin und es fühlt sich an als würden gerade mal 100km/h auf dem Tacho stehen.
Wenn mein Auto sich der Höchstgeschwindigkeit nähert, dann ist das alles anderes als ruhig. Im Fahrzeug ist es tierisch laut, alles wackelt, man merkt jede Bodenwelle und man muss das Lenkrad mit beiden Händen festhalten. Und ich meine richtig fest.


Übrigens bietet der ADAC ein Fahrsicherheitstrainig an, das kann ich nur jedem ans Herz legen, der gern schneller unterwegs ist. Verhalten bei Aquaplaning und sonstigen schlechten Bedingungen, Kurventechnik, Bremstechnik, das alles bringt einem die Fahrschule garnicht so bei, wie man es machen könnte. Ich habe es zuerst mit dem Motorrad gemacht und dabei festgestellt, dass ich so gut wie alles falsch machte, was man beim Motorrad-Fahren falsch machen kann. Und weil mir das wirklich was gebracht hat, hab ich mich fürs Fahrtraining im Auto gleich hinterher angemeldet

Nur mal ein Beispiel beim Motorrad-Fahren. Wenn ich eine Linkskurve fahren will, drücke ich die linke Seite des Lenkers nach vorne, so dass der Lenker leicht nach rechts einlenkt. Das Motorrad fährt zuverlässig nach links. Wers nicht glaubt, rauf aufs Fahrrad, rauf auf den Berg, eine langgezogene Kurve bergab finden und ausprobieren ;)
BildBild

raubgräber

Re: Autofahren

Beitragvon raubgräber » 20.07.2013, 16:50

In dem Statement von "ZaeBoN" finden sich weitere gPs, die so manch einer nicht in seine Überlegungen aufnehmen will und oft auch nicht kann. Da ist z.B. die Schilderung, wie sich die meisten Kleinwagen u diejenigen der unteren Mittelklasse verhalten, wenn die sich ihrer Höchstgeschwindigkeit nähern: da wirds laut, unruhig u das Auto ist nur unter Höchstkonzentration noch zu handeln. Es gibt viele Gründe, warum ein Audi A6, ein Mercedes der höheren C-Klasse, ein 5-er oder 7er-BMW so sehr viel teurer sind als ein französisches Plastikauto für 15 000 €. Einer der Gründe: Alle fürs Fahren wichtigen Komponenten sind um Welten anders konstruiert. Das muss man/frau im wahrsten Sinne des Wortes selbst erfahren haben, vorher glaubt man/frau sowas nicht. In meinem A6 kann ich bei 230 km/h auf dem Tacho zügig und auch fast ruckartig die Spur wechseln, ohne dass Angstgefühle auftreten. Bei einem meiner sehr frühen Autos, einem Käfer, wurde schon eine langgezogene Autobahnkurve bei 120 km/h ein Problem, da gabs Spontan-Schweiß in den Achselhöhlen.
Aber damit keine Mißverständnisse aufkommen: Natürlich ist schnelles Fahren gefährlicher als langsames Fahren. Man/frau sollte schon wissen, was man/frau da tut. Passiert bei mir auch nur extrem selten, Platz ist eh' oft keiner, und wenn meine Frau neben mir sitzt, geht da auch nichts. :explode:
Noch'n Argument von "ZaeBoN": Fahrsicherheitstraining. Wenn's nach mir ginge, müßte jeder nach Erlangen des Führerscheines kurz anschließend diverse weitere praktische Trainings- u . Übungskurse absolvieren: Fahren auf Eis u Schnee/ Fahren mit Aquaplaning/ Überholen von LKWs auf Landstraßen/ verschärftes Sozialtraining, z.B. Linksabbiegen auf Kreuzungen: schnell u raumnutzend und sonstiges soziales Verhalten im Straßenverkehr.
Selbst bin ich früher bei jedem Wintereinbruch mit erstem, ausreichendem Schneefall eine Runde durchs Sauerland (Berge u Kurven) gefahren und habe Schleudern u Bremsen auf Schnee trainiert. Das Gleiche dann für Aquaplaning zu Zeiten, als es noch Spikesreifen gab und diese tiefste Spuren in die Straßen gegraben hatten. Da dann mit dem Käfer bei Tempo 80 bis 100 km/h geziehlt in die Wasserläufe auf der Straße. Ja Jungs, wenn man das überlebt hat, kann man zumindest mitreden. :naughty:
Gruß, raubgräber
Zuletzt geändert von raubgräber am 20.07.2013, 16:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Autofahren

Beitragvon Tom - Kurtis » 20.07.2013, 16:50

Ich bin gerade mit dem Golf von meiner Schwester gefahren, die hat immer den neuesten Golf (Firmenwagen). Da muß man auf den Tacho schauen, damit man weiß, wie schnell man fährt. ;) Jetzt frage ich mich aber, was am schnellfahren so toll sein soll, wenn man's eh nicht mehr merkt. :gruebel: ;)

Für mich bedeutet Auto fahren, eine Harmonie herzustellen zwischen Mensch, Maschine und Straße. Also eine möglichst harmonische Bewegung ohne ruckeln, quietschende Reifen in der Kurve bzw. daß es dich nach außen drückt, und ohne daß es dich in den Sitz preßt oder in die Gurte. Das ist die wahre Kunst des Autofahrens.

Meine Mutter sagte mal: Thomas, wenn du fährst, merkt man gar nicht, daß das Auto fährt. So soll es sein, das ist Kunst! Beherrschung der Maschine! :ja: Gas geben kann jeder Idiot...

Und ich meine damit niemanden hier persönlich!
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Re: Autofahren

Beitragvon raubgräber » 20.07.2013, 16:57

Tom - Kurtis hat geschrieben: Gas geben kann jeder Idiot...!

Schade, dass du das so siehst. Das ist ein sehr, sehr einfache Sicht der Dinge, die übrigens nicht überzeugend ist. Denn der gasgebende Idiot wird sich selbst in kurzer Zeit aus dem Verkehr geschossen haben.
Gruß, raubgräber

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Re: Autofahren

Beitragvon Tom - Kurtis » 20.07.2013, 17:06

"Gut" Auto fahren wird ja gleichgesetzt mit schnell Auto fahren, also Gas geben. Und das wird uns ja auch mit plakativen Live-Übertragungen der Formel 1 vorgepredigt. Und wie oft sehe ich den Spruch auf der Heckscheibe kleben: Wer bremst, verliert! Also mir brauch keiner erzählen, daß jemand, der langsam fährt, als "guter" Autofahrer angesehen wird, als "gute" Autofahrer werden nur die angesehen, die auf der linken Spur mit Karacho und einem dicken Auto vorbei ziehen...

Und nach welchem Kriterium werden Autos damals wie heute gekauft? Möglichst viel PS!!! Galt zu meiner Zeit ein Golf GTI mit 110 PS noch als "Sportwagen", so wird heute kein Auto mehr unter 100 PS verkauft. Und jetzt soll mir bitte nochmal jemand genau erklären, zu was man 200 oder mehr PS braucht? :gruebel: Hat das nicht doch irgendwie was mit diesem Gas geben zu tun? :gruebel:
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Re: Autofahren

Beitragvon raubgräber » 21.07.2013, 17:36

Eine allgemeingültige Definition von "gutem Autofahrer" ist mir nicht bekannt. Nicht mal in speziellen Gesetzen, wie z.B. dem Straßenverkehrs-G, ist sowas beschrieben. Da darf sich also jeder was definieren. Annahme: Bei fast allen fällt die Def. so aus, dass man selbst gut wegkommt, während Abweichler............Aber das fällt dann bei mir unter die Kathegorie: Einseitige Sichtweise. Eine mögliche....ich betone, nur mögliche Def. könnte sein: Ein/e Autofahrer/in, der/die weder andere noch sich selbst schädigt.
Du scheinst ja fast einen Hass auf Autofahrer zu haben, die schneller fahren als du. Pauschal unterstellst du denen Eigenschaften, die den Betreffenden in die Nähe einer Dumpfbacke oder sonst wie Minderbemittelten rücken. Wie wärs denn damit: Du fährst deine "erlaubten" 130 km/h auf der AB, u dann kommt hinten einer angeschossen, kann lange an dir nicht vorbei, fährt dichter auf als es angenehm ist, drängelt..... Zu den möglichen Gründen:
Da ist ein Arzt, der zuhause einen Anruf aus dem Krankenhaus bekam, in welchem er als OP-Arzt arbeitet. In einer dort gerade laufenden OP hat es eine für den Patienten lebensgefährliche Komplikation gegeben. Fachliche Hilfe wird vermutlich zu spät kommen, aber eine kleine Chance gibt es noch.
In einem kleinen Dorf sind Kinder beim Versteckspielen verschüttet worden. Die freiwillige Feuerwehr ist überfordert, aus der Stadt ist Hilfe in Gestalt von Feuerwehr-Fachkräften auf dem Weg......
Einem Harz4-Empfänger hat sich nach Jahren des beruflichen Dahinvegetierens plötzlich eine Chance in der nächsten Großstadt ergeben. Das Zeitfenster zur Wahrnehmung der Chance beginnt sich zu schließen. Mit dem Wagen seines Bruders, der beruflich erfolgreich ist und sich einen dicken Wagen geleistet hat, ist er auf dem Weg und versucht, die Chance noch wahrnehmen zu können.
In der Rechenzentrale eines Großkonzerns sind gleich mehrere Server ausgefallen. Das technische Problem verursacht Machinenstillstand. Der Schaden wächst minütlich an und hat bereits Millionenhöhe erreicht. Die Spezialisten sind alarmiert und unterwegs auf der AB......
Und dann ist – ja doch – Michael Schumacher hinter dir. Der sitzt in seinem Spezial-Mercedes, einer Sonderanfertigung vom AMG (Firma, die Mercedes tunt, aber solide). Der Wagen ist technisch ausgelegt für 300 km/h (wohlgemerkt: sicher ! ) und der Mann am Steuer kann noch weit mehr als das.
Und auch dies kann ich dir, Tom, nicht ersparen: Nora Tschirner ist hinter dir. Die ist auf dem Weg zum Vorsprechen, zu einem Termin, der an diesem Tag entscheidet, ob sie die Synchron-Rolle für die noch geheime Produktion von Tomb10 erhält. Zu ihrer künstlerischen Freiheit gehört, dass sie sich leider verspätet hat. Sollte sie den Termin nicht schaffen, wird eine andere diese Rolle bekommen.
Dürfen diese alle und auch diejenigen, welche ähnliche Gründe zur Eile haben, alle nur brav 130 km/h fahren? Weil das deiner Wertevorstellung von – wie hieß das noch? - “Einheit von Mensch und Maschine” entspricht?
Wenn auf der AB sich mir von hinten ein erkennbar Schnellerer nähert, dann lasse ich den vorbei. Das dauert nur vielleicht 6 Sekunden, dann hat der seine Ruhe und ich meine. Soll ich mich zum Richter aufwerfen, zu entscheiden, ob sich jemand anders verhalten darf als ich? Und wie soll dieses “Gericht” entscheiden, ohne die Beteiligten überhaupt angehört zu haben? Was für eine Art von “Urteil” soll das sein? Brauche ich das für mein Selbstwertgefühl? Nein, brauche ich nicht. Ich lass den vorbei und gut ist. Ich liebe die Freiheit, die eigene und die der anderen kann ich ohne Probleme akzeptieren.
Gruß, raubgräber

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Re: Autofahren

Beitragvon Tom - Kurtis » 21.07.2013, 17:53

raubgräber hat geschrieben: welche ähnliche Gründe zur Eile haben,

Ja, prinzipiell hat es grundsätzlich jeder und grundsätzlich immer eilig. Und grundsätzlich hat jeder schwerwiegende Gründe für seine Eile, immer!

Darf ich dir was erzählen? Ich bin mal bei grün über einen Fußgängerüberweg gefahren, mit dem Rad, da hat mich eine Frau über den Haufen gefahren. Ich flog durch die Luft, und landete am Asphalt, und hatte eine Platzwunde am Kopf. Ich wäre sofort tot gewesen, wenn das einer dieser neuen Geländewagen mit Rammstoßstange gewesen wäre. Der hätte mir die Wirbelsäule sauber in zwei Teile zerlegt...

Warum? Die Frau hatte es eilig! Sagte sie zu mir im Krankenhaus. Also wenn man es "eilig" hat, zählt ein Menschenleben nicht mehr... :nein:

Freie Fahrt für eilige Bürger!!!

Eile geht vor Sicherheit!!!

War das jetzt zu sarkastisch? ;)

Ich lasse auch jeden vorbei, und ich überhole nur, wenn keiner "anrauscht". Ich will mir die Lichthupenorgien nicht antun. :nein: Ich verurteile auch niemanden, die können ja nichts dafür, die sind einfach so. Ich will nur mal zum Nachdenken anregen, und wenn auch nur einer nachdenkt, und ein kleines bißchen was ändert, bin ich schon froh... :ja: ;)
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Re: Autofahren

Beitragvon semmal » 21.07.2013, 21:03

ich habe seit 10 jahren meinen führerschein, fahre aber nie selber. die anderen autofahrer machen mir angst und nehmen keine rücksicht auf anfänger oder unsichere fahrer. deswegen hab ich direkt nachdem ich den schein gemacht habe, aufgehört zu fahren, bzw. nie damit angefangen. weil es sogar mit dem fahrschulauto ganz ganz schrecklich war. :bad:
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Re: Autofahren

Beitragvon raubgräber » 22.07.2013, 9:17

Tom - Kurtis hat geschrieben: Ja, prinzipiell hat es grundsätzlich jeder und grundsätzlich immer eilig. Und grundsätzlich hat jeder schwerwiegende Gründe für seine Eile, immer!

So wie du dieses Thema behandelst, ist leider eine seriöse Auseinandersetzung nicht möglich. Argumente der anderen Seite, und seien sie noch so gut- aber wahrscheinlich gerade deswegen -, ignorierst du einfach. Was du da betreiben möchtest, ist keine Diskussion, sondern von deiner Seite aus ein Austausch vorgefertigter Meinungen.
Tom - Kurtis hat geschrieben: Freie Fahrt für eilige Bürger!!!.....Eile geht vor Sicherheit!!!

Bei allem Respekt, Tom, sowas sind Sprüche für und von Einfaltspinseln, von Dumpfbacken, die es nicht besser können. Unverständlich, dass du dich solcher unsinnigen, abgedroschenen Phrasen bedienst. Du hast durch deine Arbeit am und im Forum bewiesen, dass du ein intelligenter Mensch bist. Sowas sollte unter deiner Würde sein, solche Sprüche sind einfach ein Armutszeugnis.
Bei dieser Gelegenheit, was genau ist eigentlich wirklich so schlimm oder angeblich schwer, wenn man dem anderen zugestehen müßte, der er recht hat, oder dass zumindest ganz bestimmte Argumente wirklich gut und anzuerkennen wären? Ich beende die Debatte, die keine ist, an dieser Stelle.

@ semmal: Schade! Sowas ist mir schon mal untergekommen, vor ganz vielen Jahren. Eine Freundin unserer Familie, welche von Beruf Lehrerin war und sicherlich eine intelligente Frau, hatte noch mit Mitte 55 den Führerschein "gemacht". Sofort anschließend bat sie mich, mit ihr im Verkehr unserer Großstadt die hatte Praxis zu üben. Wir also in ihrem neu gekauften Auto, einem Käfer mit Halbautomatik (Keine Kupplung) mit Tempo 30 auf einer autobahn-ähnlich angelegten Straße bei wenig bis keinem Verkehr in der Innenstadt unterwegs und als wir gerade eine Kreuzung überquerten sagte ich zu ihr, sie möge an der nächsten Kreuzung links ab fahren. Diese K lag noch 200 Meter weg, wie gesagt, Tempo 30. An der besagten Kreuzung fuhr sie unbeirrt geradeaus. Etwas entgeistert fragte ich, warum......und sie anwortete mit einem Gemisch aus Entsetzen und Vorwurf:"Sofort an der nächsten K.......? Das ginge ja gar nicht, dass müsse sie aber viel, viel früher wissen...." Manchmal ist die sonst vorhandene Intelligenz offenbar weggeschaltet, bzw. überlagert. Es hatte bei ihr keinen Sinn. Schon vor Antritt einer Fahrt war sie derart aufgeregt, und währenddessen in einem abgehobenen Zustand, jeglicher Realismus war perdü. Da ging nichts, ich hab's schnell aufgegeben, sie auch, und das Auto wurde verkauft. Dir, semmal, fehlt mindestens ein Freund oder eine Freundin, evtl. natürlich auch ein Verwandter, der/die sich viel Zeit und Geduld mit dir nimmt und dann heißt es: Üben! Üben, üben, üben.......und nochmal.....Und was die Rücksichtslosigkeit anderer angeht: Mag sein, aber da ist es wie im sonstigen Leben auch, da muß man/frau schon mal die eigenen Ellenbogen ausfahren, rsp. mit eigenem Behauptungswillen sich seinen/ihren Platz erkämpfen. Da ist häufig Kampf. Je eher man/frau das einsieht und anschließend mitkämpft, um so besser kommt man/frau zurecht. Such dir 'ne/n Freund/in und kämpfe. Auch bei dieser Gelegenheit bedauere ich, dass wir soweit auseinander wohnen.....sonst......
Gruß, raubgräber


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